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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 15. Mär 2013, 20:31 
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@Frida schrieb unter anderem : Ich wäre also zu Dank verpflichtet, wenn man in diesem Forum auch "Alternatives" Leben läßt.


Es geht nicht darum, daß Alternativen nicht interessant sein und evtl. auch helfen können aber, das was Du schreibst, mit den vielen Hinweisen auf umstrittene Heilmethoden und dem Schlechtmachen der Schulmedizin, ist voll daneben.

Man sollte bedenken, daß sich in einem Forum sogenannte Neuerkrankte, die gerade in Angst und Schock leben, so etwas auch lesen und dann evtl. sich dazu verleiten lassen, nichts machen zu lassen und das ist total falsch.

Auch das letzte Posting : Behandlung mit Zugsalbe, ist --- ich sage es lieber nicht.

Es gab mal sogenannte Krebssalben, die auf die Haut aufgetragen wurden hier ein Ausschnitt über die Bewertung :
(zu finden bei psiram.com)

Cansema™Bekannteste Anti-Krebssalbe ist das zinkchlorid-haltige Produkt Cansema. Cansema wurde von der US-amerikanischen Behörde FDA verboten und wird deshalb von den Bahamas aus von der Firma Alpha Omega Labs verkauft. In der Werbung für das Produkt gibt Alpha Omega dabei eine Art 100% Erfolgsgarantie. Wenn sich keine Heilung einstelle, könne der Patient das Geld zurückerhalten. Zitat: If instructions are followed, Alpha Omega Labs guarantee 100% success in the removal of dermal or epidermal malignant lesions - regardless of type, size or variety [...] or the treatment is free and payment is refunded.

Die Salbe Cansema wird von einem Medizinlaien und Autor namens Walter Last kritiklos im NEXUS Magazin beworben.[6] Ebenfalls völlig unkritisch wird Cansema von der Laiin Jasmuheen in ihrem Buch Harmonische Heilung und der Weg der Unsterblichen[7] beworben. Zitiert wird dort die absurde Behauptung, dass die Salbe durch die Haut in die Tiefe dringen könne, um Krebszellen bei Brustkrebs zu zerstören.



Auch hier wurde wieder einmal Schindluder mit Schwererkrankten getrieben,
für solche * Heiler * sollte es eigene Zellen geben

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Liebe Grüße .... Ruth


Ich habe Brustkrebs, aber ich gebe die Hoffnung niemals auf, und eines Tages werde ich sagen : ich bin Krebsfrei

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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 15. Mär 2013, 23:45 
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Hallo Megi,

also das mit der Salbe stellt man sich so vor.
Diese Therapie ist nicht für jeden Tumor geeignet. Brusttumoren und Hauttumoren eignen sich meistens gut.
Je näher er unter der Haut liegt desto besser.
Ich habe, bevor ich mich dafür entschieden habe, gut recherchiert, diverse Bücher zu dem Thema gelesen, und Menschen ausfindig gemacht, die es bereits gemacht haben.
Das alles war so positiv, dass ich mich dafür entschieden habe.
Mensche die ich kennengelerrnt habe, sind wieder völlig gesund geworden, und alle haben es gut überstanden.
Es gibt auch Ärzte, die man diesbezüglich ansteuern kann, und auch da habe ich mich kundig gemacht, und alle abgeklappert, die sowas schon begleitet haben.
Bei mir funktioniert es sehr gut, und es gibt genügend Dokumentationen, die positiv sind.
Eine Garantie gibt es aber sicher nie.
Aber die hat man auch bei der Schulmedizin nicht. Schließlich sterben dort auch viele.

Die Salbe wird also auf die Haut über dem Tumor aufgetragen, und mit speziellen Pflastern luftdicht abgeschlossen.
Die Haut bricht auf, und der Tumor kommt dann dort Stück für Stück raus.
Dauert natürlich eine Weile, und ist auch teils sehr schmerzhaft.
Das Tumormaterial ist wenn es rauskommt tot. Man kann es also Millimenter für Millimeter abkratzen.
Natürlich waren meine diversen Ärzte sehr sekeptisch und haben mir abgeraten.
Inzwischen sind sie recht kleinlaut, denn der Erfolg ist nicht von der Hand zu weisen, und mittlerweilen auch mit Ultraschall dokumentiert.
Nach den Jahren die ich mit dem Thema Krebs beschäftigt bin, habe ich aber nur noch Ärzte, die zumindest akzeptieren, dass ich andere Wege gehe.
Inzwischen gibt es da aber auch ein Umdenken bei diesen Ärzten.
Ich bin auch nicht die Einzige, die andere Wege geht, und bei Ärzten die nicht immer sofort nein sagen, sammeln sich diese Menschen dann.
Insofern fühle ich mich in guter Gesellschaft.

Frida

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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 16. Mär 2013, 15:15 
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Hola`!
Ich frage immer noch: wo hat man den Krebs denn drei Jahre nicht erkannt? Lebst Du irgendwo im Schwäbischen? Oder Hessen? Interessiert mich echt, denn man spricht soviel davon - und SPIEGEL, STERN und viele andere berichten auch - dass es in Deutschland doch immer noch nicht egal ist, wo man erkrankt. Es ist makaber, aber es bestätigt sich immer wieder.
Zu Deiner Erklärung kann ich nur feststellen:
Also den Krebs wie einen Abszess behandeln... Hmmm.
Ich werde aus Deiner Therapie nicht schlau:
Einerseits sagst Du, dass Du die Krebszellen nicht als böse siehst, denn sie schreien nach Hilfe. Dann aber tötest Du die doch und kratzt sie ab. Brrr.
Dann lehntest Du die OP, wegen Agressivität und Verschleppungsgefahr, quälst aber Deinen Körper und Dich mit langwieriger Zugsalbenbehandlung, von der ich allerdings eine Verunreinigungs- oder Verschleppungsgefahr auch sehe.
Du lehnst auch eine Chemo ab, lässt Dir aber über 16 Wochen lang irgendeine Infusion gegen Fatigue verpassen, nach der Du Bäume ausreissen könntest... Meinst Du das Zeug hat nur Gutes getan? Wäre demnach jedes Dopingmittel zu empfehlen... Ich habe mich einfach ausgeruht, gut gegessen, Nordic Walking gemacht und es war jedes Mal nach ca. 2 Wochen auch alles wieder weg (Fatigue kommt immer wieder, wie Du bestimmt auch weisst).
Liebe Frida, ich fürchte, es geht Dir nicht wirklich gut. Nicht so gut, wie Du es schreibst und wahrscheinlich auch selber glaubst.
Deshalb bist Du wahrscheinlich nach drei harten Jahren auch hier gelandet. Und das ist gut so, wir sind auch alle dazu da, uns gegenseitig zu helfen.
Und das versuchen wir. Immer.
Deshalb habe ich eine Bitte an Dich. Nein, zwei Bitten.
1. Ich weiss nicht, ob Du die 3 Jahre auch parallel arbeiten musst, Familie hast oder alleine bist - Fakt scheint aber zu sein, dass Du dich in einem Dauerkrieg, ohne Schlachten und Ruhepausen dazwischen, befindest. Auch wenn Du beteuerst, Dich super gut zu fühlen, meinst Du, Deiner Psyche geht es damit auch gut?
Gönne Dir Ruhe und Besonnenheit, gönne Dir selbst mehr Abstand zu allem, was Dir nicht gefällt - und wenn das die Schulmedizin ist, dann rege Dich nicht über sie auf, sondern akzeptiere, dass sie da ist, für andere halt. Dauerkampf, Dauerstreß, Dauerärger schwächen auch und beeinflussen negativ die Heilung. Deinen Weg möchtest Du Doch auch irgendwann mal beenden, oder nicht?

2. Ich glaube, dass es einen Grund gibt, warum Du nach drei Jahren hier bist. Warum? Was bedrückt Dich?
Schreib uns, wer DU bist, über die Krebskranke Frida hinaus. Wir wollen helfen - bloß wem und wobei?

Wenn Du meintest, Deine Erfahrung und Deinen Weg kundtun zu müssen oder den "Unsinn" der Schulmedizin aufzeigen zu müssen, vielleicht wäre es gut, das alles in einem Buch aufzuschreiben und zu veröffentlichen?
Du scheinst da eine echte journalistische Recherche betrieben zu haben.

Ich wünsche Dir, dass auch Du irgendwann Dein Leben auch wieder wirklich geniessen kannst.
LG
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 16. Mär 2013, 19:17 
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Hallo Megi,

ich holen den Knoten raus, weil er mich stört. Ich konnte nachts nicht auf dieser Seite liegen, und habe mich im Schlaf doch immer wieder auf diese Seite gedreht, mit der Folge dann wach zu sein, weil es schmerzte. Weil das meine "Schlafseite" ist, hieß das mehrfach nachts aufzuwachen. So habe ich den Knoten übrigens entdeckt, eines Nachts hatte ich fürchterliche Schmerzen, wenn ich mich im Bett drehte.
Auch beim Sport hat sich der Knoten später immer wieder bemerkbar gemacht, bis ich aufgehört habe.
Ich konnte nicht alle Bewegungen ausführen, z.B. Arm über Kopf nehmen, ohne dass der Zug auf die Brust zu groß war wegen des Knotens.
Außerdem blieb da die Frage, ob mein Knoten sich zurückbilden würde, oder aber als abgekapseltes Teil so zurückbleibt mit all den beschriebenen Problemen.
Schon jetzt, kann ich mit der verminderten Tumormasse wieder alle Bewegungen ausführen, und ich kann sogar manchmal auf dieser Seite schlafen.

2. Risiko, ist der Knoten wirklich tot, oder lebt er noch ????
Dass ich die Zellen als nicht böse sehe, heißt nicht, dass ich glaube die Zellen können nicht mein Leben bedrohen.
Wenn sie sich ungehemmt vermehren, dann ist das nicht gut, auch wenn die Zelle dabei keinen bösen Willen hat, sondern das aus einer Unterversorgung heraus entsteht.
Böse ist sie nicht, sie will nur nicht absterben, und so bleibt ihr ohne Atmung nur die Vergärung.
Sie schreien nach Hilfe, aber wenn sie so geschädigt sind, dass ich sie nicht wieder zum atmen kriege, dann müssen sie sterben, und oder raus.
Denn ohne Atmung haben sie die Steuerung nicht, und vermehren sich wild.
Das hat mit der Symbiose unserer Zellen zu tun, die sie mit den Mitochondrien vor Jahrmillionen eingegangen ist.
Die Steuerung läuft über die Mitochondrien, die auch die Atmung in die Zelle bingen.
Es ist eben fraglich, ab wann eine Zelle nicht mehr in der Lage ist den Prozess der Vergärung umzukehren und wieder zu atmen. solange sie vergärt, vermehrt sie sich auch, ungehinderrt. Es sind aber die Mitochondrien, die ihr wieder eine vernüftige Teilung/ Vermehrung bescheren. Die fehlen abe bei der Krebszelle, oder sind in nicht ausreichender Menge vorhanden.
Es ist auch irgendwie nicht ganz klar, ob in eine Zelle ohne Mitochondrien wieder welche einziehen, denn soweit ich lesen konnte, bilden sie sich nicht so einfach wieder.
Manchmal gelingt es, die Zelle wieder zum atmen zu bringen, manchmal nicht.

Ich wollte auf Nummer sicher gehen. Ich gehe zwar alternative Wege, das heißt aber nicht, dass ich mich in diesem Bereich fahrlässig mir selber gegenüber verhalte.
Eine OP war mir wegen der Streuungsgefahr zu riskant, außerdem wollte man mir halt immer möglichsst viel wegschneiden, und am Besten vorsoglich die 2 Brust dazu.
Eine Narkose ist auch ein Einschnitt in mein sehr gestörtes Immunsystem....
Ein Test hat ergeben, das mein Tumor mit größer Wahrscheinlichkeit Chemoresistent ist.
Was also nach einer OP tun, um die Streuung zu minimieren???
Die Erfahrungen mit der Salbe hatten über lange Zeit gezeigt, dass es nur selten zu einer Sreuung kommt. Es gibt darüber zwar keine Studien, aber immerhin Aufzeichnungen aus fürheren Jahrhunderten. Bei der Therapie mit der Salbe wird der Tumor und das umliegende Gewebe nicht verletzt, und damit die das Risiko geringer, wenn auch nicht ausgeschlossen, denn ein Tumor kann auch streuen, wenn er nicht operiert wurde. Er kann aber auch Metastasen bilden, Jahre nach einer OP.
Risiken bleiben also immer.

Ich habe mir immer die Freiheit gelassen, auch anders zu entscheiden, also mich umzuentscheiden, wenn der Weg mir keine Besserung bringt. Habe mir auch einen Operateur ausgesucht, falls mein Weg nicht funktioniert. Der weiß um meinen Weg und war bereit einzugreifen, wenn ich zu ihm komme.

Ich bin hier, um Frauen Mut zu machen. Schließlich gibt es einige, die gerne andere Wege gehen möchten, und eben schwanken, oder aber zu wenig Infos haben.
Das ist meine Intension. Mehr Infos unter die Menschen zu bringen, damit jemand besser einscheiden kann.

Aber jeder Weg kann zum Tode führen. Dieser hier, die Schulmedizin aber auch....
Keiner wird je wissen, was passiert wäre, wenn er anders enschieden hätte.
Vielleicht hätte ich in meinem schwachen Zustand eine Chemo überlebt, vielleicht auch nicht. Ohnehin können wir tun was wir wollen, sterben werde wir doch!
Und nicht jeder wird über 90, auch das ist gewiss.
Wie gesagt, ich habe aus meiner Sicht immer verschiedene Notanker bereit gehabt. Ich habe sie bis heute nicht benötigt. Ich bin auch immer mit Schulmedizinern in Kontakt beblieben, die mir sympathisch waren, um jeder Zeit dort Hilfe anzufordern wenn nötig.
Mir war auf meinem alternativen Weg wichtitg jeder Zeit ganz schnell reagieren zu können. Das würde ich auch jedem raten.
Jeder Körper ist so individuell, dass du nur schwer sagen kannst, ob ein anderer genauso reagiert wie z.B. meiner.

Die Infusionen sind nicht nur gegen die Müdigkeit gewesen.
Das war reines Zellfutter.
Meist funktioniert bei Krebskranken der Darm nicht so wie er soll, deshalb entsteht irgendwann Krebs.
Der Darm ist das Organ, das aus der Nahrung die Stoffe aufnimmt, die die Zellen brauchen.
Eine Zellunterversorung hat fast immer mit dem Darm zu tun.
Ich habe eine lange Darmtherapie gemacht, mit der ich noch nicht fertig bin.
Sowas zieht sich manchmal über Jahre. (leider)
Solange er aber nicht wieder die Versorgung übernehmen kann, weil er krank ist, ist es logisch, und klug ihn immer wieder zu umgehen, und die Stoffe anders in den Körper zu bringen.
Da bietet sich der Weg über Infusionen an, denn Kapseln und Tabletten müssen ja Teils wieder über den Darm aufgenommen werden.
In meinem Fall war die Schwäche so stark, dass ich vor Diagnose immer öfter am Schreibtisch eingeschlafen bin. Einfach so weggenickt.
Die Ärtze haben aber nichts gefunden.
Und ja, ich habe gearbeitet. Habe keinen Ehemann oder jemanden der mich versorgt.
Die übrige Halbfamilie versogte ich zu diesem Zeitpunkt.
Nach der Diagnose habe ich aber eine Weile nicht gearbeitet.

Meiner Seele geht es eigentlich auch recht gut. Ich habe mich viel um sie gekümmert in den letzten Jahren.
Aber auch da bin ich nicht fertig damit. Wir alle kennen das, es gibt auf und ab 's.

Ich bin übrigens nicht immer gegen die Schulmedizin, aber ich komme aus einer Krebsfamilie und habe doch einige Mitglieder an Chmo sterben, um nicht sagen zu müssen eledig krepieren sehen.
Das war sicher ein Motor zu sagen, ich will so nicht enden, und wenn doch, dann ohne Chemo. Ich weiß aber natürlich, dass es auch andere Beispiele gibt, aber eben leider nicht in meiner Familie.


Frida

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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 19. Mär 2013, 17:30 
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Hallo Frida,

ich wollte dir nur sagen, dass ich dich sehr mutig finde mit deinem Weg und wuensche dir von tiefsten Herzem, dass du weiterhin fuer dein Leben kaempst. Ich danke dir, dass du dein Wissen mit uns hier im Forum teilst. Sonja


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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 20. Mär 2013, 19:23 
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Danke Sonja,
ich finde es sollte jeder im Netz die Infos finden die er sucht.
Ich finde die Chemo nur bedingt geeignet Krebs zu heilen.
Im der Krebsberatung Stuttgart hatte man mir folgendes Buch empfohlen.
Ein Patient aus meiner Klinik hat es uns damals per mail rundgesendet, deshalb habe ich den Text bereits online.

Aufklärung tut Not
Zum Thema Krebs
Dr. med. Wolfgang Gulich

dort steht über die Chemotherapie folgendes:

Als „Chemotherapie“ bezeichnet man im engeren Sinne die Behandlung von Krebskranken mit sog. „Zytostatika“, also Substanzen, die mehr oder weniger selektiv ( auswählend), die Zellteilung der bösartigen Zellen hemmen oder vermindern sollen, leider tun sie es nicht mehr sondern weniger selektiv, d.h. sie tun dies leider auch bei gesunden Zellen, was ihre erheblichen Nebenwirkungen erklärt. Das Wirt „Heilung“ ist im Zusammenhang mit der Chemotherapie allenfalls bei einer Handvoll der über einhundert verschiedenen Krebserkrankungen mit gutem Gewissen und nachweislich gerechtfertigt. Dazu zählen z. B. bestimmte Formen der Leukämie („Blutkrebs“ –v.a. bestimmte kindliche Formen der Leukämie), Hodenkrebs, Lymphdrüsenkrebs, /sog. „Hodgin“ oder auch „Non-Hodgkin-Lymphome“) Hier sind teilweise phantastische 8und dauerhafte) Erfolge aufweisbar.
Bei allen anderen Krebsformen, wo das Wort Heilung“ in Zusammenhang mit einer Chemotherapie benutz wird, ist dies wissenschaftlich kaum haltbar. So schreibt z.B. Priv. Doz. Dr. Dr. Abel 1980-1993 am Tumorzentrum Heidelberg, seit 1993 am Institut für medizinische Biometrie der Universität Heidelberg:

(107) Die These von der Wirksamkeit der Chemotherapie hat den Charakter eines Dogmas, der mit dem Anspruch auf Wissenschaftlichkeit schwerlich vertretbar ist (107)

Dogma= Glaubenslehre, Lehrmeinung; Anm. d. Autors

Das erklärt vielleicht und muß nachdenklich stimmen, wenn Umfragen (wie wir das schon einmal gesehen haben) ergeben, das viele Onkologen (Krebsärzte) bei sich selbst eine Chemotherapie nicht vornehmen lassen würden.(108)
Insgesamt gesehen profitieren allenfalls ca. 10 % aller Patienten mit bösartigen tumoren von einer Chemotherapie (hochgegriffen)

Chemotherapie gegen Krebs:
Nüchterne, ernüchternde Bilanz

(109) Die aktive Chemotherapie hat nur bei 15-20% aller Krebspatienten eine *kurative Intention: insbesondere beim Morbus Hodgkin, hochmalignen Non-Hodgkin-lymphomen, Chorionkarzinomen und Keimzelltumoren. Etwa die Hälfte dieser Patienten stirbt schließlich doch noch an ihrer Erkrankung, so daß definitiv nur knapp 8-10% derr mit kurativer Intention chemotherapierten auch geheilt werden. Darüber hinaus gibt es eine größere Gruppe von Patienten (z.B. mit Mamma-odr Kolon-/Rektumkarzinomen), bei denen der Erfolg der Operation durch eine adjuvante Chemotherapie konsolidiert werden kann; auch bei diesen Indikationen profitieren, im Sinne einer höheren Heilungschance nur 15% der Behandelten (109)

*kurative Intention: = heilende Abicht

(107)Z. Allg Med. 1996;72:3 359-362
(108) -Abel, „Chemotherapie fortgeschrittener Karzinome eine kritische Bestandsaufnahme“,
Hippokrates Verlag Stuttgart 2. Auflage
- Hansen, H.H. (1987): Advanced non small.cellung cancer: To treat or not to treat? ; J.Clin. Oncol.5S, 1711-12
- More, M.J., Tannock, I.F. (1988): How expert physicians would wich tob e treated if they had genito-urinary cancer. J.Clin.Oncol.6 173-6-45
(109) Münch. med Wschr. 135 (1993) Nr. 45


Liebe Grüße
Frida

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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 20. Mär 2013, 22:03 
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.... es wird Zeit, daß Sie Ihre sogenannten Heilmethoden, die nichts mit Alternativ noch zu tun haben, unterlassen, da es viele Neuerkrankte gibt die auch Ihren Text und noch viel schlimmer, die darun enthaltenen Werbungen für auch fragwürdige Bücher lesen,
Diese Frauen, die gerade noch den Schock der Erkrankung verarbeiten müssen und dann Ihre fragwürdigen Methoden lesen, werden total verunsichert.
Aus welchen Gründen Sie auch immer gegen Chemo oder Bestrahlung bei BK sind, weiß der Teufel aber so geht es auch nicht.

Daß man 3 Jahre lang den knoten bei Ihnen nicht entdeckt hat, halte ich glatt für gelogen, denn bei den heutigen Mammographien und in der Sonologie, werden Knoten in Millimetergröße erkannt.
Entweder waren Sie nie bei einem Arzt oder .... Sie haben kein Brustkrebs

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Liebe Grüße .... Ruth


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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 20. Mär 2013, 23:12 
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Oh je....
übernimmst du die Verantwortung für andere???
Sterben doch auch so viele an der Chemo, oder nicht?

Wenn du mir vorwirfst ich hätte keinen Krebs,
vielleicht bist du ja von solch einer Organisation:

Buchauszug:
….
Wir erstellen Internetseiten für die Krankheiten, zu denen wir ein Medikament anbieten.“ „Wie heißen diese Seiten?“ Es geht um ein verschreibungspflichtiges Medikament.
„ Wie heißen die Seiten!!!?“
Assmuss schreckte aus seinen Gedanken und nannte drei Internetseiten, und Henry tippte sie ein.
„Assmuss – das sind Seiten von Selbsthilfegruppen.“
„Klar, das ist ja das Geniale. Wir dürfen nicht werben. Wir sponsoren Selbsthilfegruppen. Wir bieten ihnen an, endlich einen richtigen Internetauftritt zu gestalten. Auf unsere Kosten natürlich.“ Er lachte.
„ Da gibt es Diskussionsforen. Da kann man sich austauschen. Erfahrungen mitteilen. Alles sieht professionell aus und nicht so selbstgebastelt wir zuvor.“ „ Und die Selbsthilfeorganisationen machen das mit?“
„Erstens haben die kein Geld. Zweitens, wenn sie nicht mitmachen, gründen wir eben neue.“
Sie gründen neue Selbsthilfeorganisationen?
„Direct to consumer advertising“ – die Patienten sind so dumm…..

oder du gehörst dorthin, und bist von der Chemoindustrie bezahlt ???
http://www.abakus-internet-marketing.de ... 14588.html
könnte man fast meinen, denn jede Frau ist doch froh, wenn man ihr die Verstümmelungen und Qualen der Schulmedizin eventuell ersparen kann!

Im übrigen gibt es das Screening erst ab einem gewissen Alter, ich liege weit drunter.
Und höre genau hin, auch ganz, ganz junge Frauen können Brustkrebs haben.

Und weil es in jedem offenen Forum so Quertreiber gibt, die jede vernünftige Diskussion zerstören wollen, deshalb gibt es genau aus diesem Grund geschlossene Foren für Alternativen, damit man in Ruhe Erfahrungen austauschen kann.
Und im Schweizer Forum werden Leute wie du einfach auf einen Lästerstrag umgeleitet, um die wertvollen Threads nicht zu zerstören.
Also wenn es dir nicht passt, warum diskutierst du dann hier, und bleist nicht einfach in den Stränge, wo über die Chemo und deren Möglichkeiten sie zu übeleben diskutiert wird?

@ Ruth:
ich gebe wissenschaftliche Quellen an!
Meine Krankenkasse kann mir bis heute keine Studie nennen, die eine nennenswerte Lebensverlängerung aufzeigt. Wenn ich von nennenswert spreche, dann rede ich von länger als 3-6 Monate.
Mal ne Frage an dich? Hast du je gelernt wissenschaftlich zu arbeiten? bzw. wissenschaftliche Studien zu beurteilen?
Kannst du Studien lesen?
Kannst du Studiendesigns beurteilen?

Frida

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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 21. Mär 2013, 00:36 
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Hallo Frida,
es tut mir sehr Leid, dass die Diskussion hier so ausartet.
Ich bleibe zum vierten Mal bei meiner Frage: wo in Gottes Namen hat man drei Jahre keinen Krebs entdeckt?
Wie kann man sich den Krebs einfach abkratzen?
Lese Dir bitte Deine Beiträge in Ruhe durch, versuche Dich in einen Dritten zu versetzen. Wenn Dir das gelingt, wirst Du vielleicht das sehen, was wir sehen: Deine Story ist einfach nicht stimmig. Oder nicht vollständig. Oder nicht zu Ende erzählt. Oder alles in einem.
Keine von uns hat etwas gegen Naturheilmittel, wo sie helfen, aber auch nichts gegen die Schulmedizin- wo sie helfen kann.
Weißt Du, statistisch gesehen hatte ich ein Risiko von 2,5%, dass ich gerade die schlimme Krebsform bekomme, die ich hatte. Und da sollte ich die 10% Chance sausen lassen, von denen Du selbst sprichst, dass die Chemo helfen kann??? Warum? Es war doch im Vergleich eine Riesen Chance!
Klar habe ich alles andere aus der Natur- und Komplementärmedizin DARÜBER HINAUS und ZUSÄTZLICH zu Chemo und Bestrahlung gemacht. Ich hatte Nebenwirkungen, meine Brust ist wieder da, und nach drei Jahren bin ich gesund und glücklich, weil ich GESUND UND KREBSFREI bin.
Nach Deinen Ausführungen bist Du es nicht.
Ich kenne in meinem engen Kreis einige Frauen, die schon mehr als 10 Jahre nach der STANDARDBEHANDLUNG leben- nach Chemo und/oder Bestrahlung. Ich kenne leider keine, die es so lange mit ausschließlich Alternativmedizin geschafft hat. Und solange es so ist, bleibe ich bei dem gesunden Menschenverstand. Und auch wenn Du uns hier die Fähigkeit absprichst, glaub mir, wie können es beurteilen, wann wir mit Vernunft und wann mit Fanatismus zu tun haben.
Bleib hier aktiv für die nächsten 7 Jahre, vielleicht wirst Du das erste lebende Beispiel für Leben ohne Schulmedizin (von Heilung spreche ich nicht, solange Du den Krebs hast, wenn Du ihn hast).
Wenn Du aber hier bleibst, dann rate ich Dir noch einmal zu mehr Besonnenheit. Wird nicht nur Dir gut tun, sondern hilft vielleicht, Dich ernst zu nehmen.
Sagst Du uns denn bitte, wo die Diagnose 3 Jahre falsch war?
Sind oder waren Lymphknoten befallen? Ist das ein lobulärer oder duktaler? Multizentrischer? Hormonpositiv? HER positiv? Welcher Differenzierungsgrad?
Ich denke, die Antworten darauf würden helfen, Dich ernster zu nehmen.
Ansonsten würde ich meinen anderen Rat wiederholen: lass Dir helfen, denn Du tust mir wirklich Leid in Deinem Kampf gegen alles und alle.
Gott segne Dich.
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Heilung ohne Chemo ?!!!
BeitragVerfasst: 21. Mär 2013, 03:13 
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Beiträge: 11
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Ich finde ein bisschen Sachlichkeit waere angebracht und schoen...
das Leben ist schon schwer genug oder?

ich kann nichts zu Heilmethoden sagen, da ich bis jetzt keine ausprobiert habe...

davon ausgehend, dass jeder Mensch selbst verantwortlich ist, sollte ein Forum als Mittel genutzt werden um Informationen zu sammeln.

Das ersetzt keinen Arztbesuch!

fuer Neulinge hier: ich habe meinem Brusttumor selbst entdeckt und bin dann zum Arzt mit der Frage: " Was kann es sein?"

kurzer Ueberblick zur Lage in der UAE:
- in einigen Kliniken werden veraltete Mammographie-Geraete benutzt. das fuehrt dazu, dass ein kleiner Tumor nicht erkannt wird; gilt auch fuer Sono Geraete...
- Manche Aerzte hier finden zwischen dem Tissue Gewebe nicht die Tumore...
mein Tumor verschob sich immer wieder...die Aerztin presste solange auf meiner Brust bis ich Weinen musste vor Schmerzen
- es gibt nicht genuegend Aerzte hier. Es werden nur Notfaelle operiert und leider ist die Terminvergabe zu lang.
- einige Frauen sterben hier...zu viele, weil der Tumor unentdeckt bleibt oder die Frauen auf die "Wartebank" verschoben werden.
- Frauen mit Geld fahren nach Deutschland und UK und lassen hier behandeln...

was koennen wir lernen: 2 Aerzte konsultieren ist besser als einer...viel informieren...
aber jede entscheidet selbst welche Behandlungsmethode fuer sie in Frage kommt...

die Aerztin hier ist z.B. der Meinung, dass ich mit meinem Tumor leben soll bis eben Krebs entstanden ist und dann wuerde sie operieren...

ich werde dem nicht folgen...schon alleine aus dem Grund, weil ich spuere, dass er groesser/dicker wird...

letztendlich ist es mein Leben...

danke...


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