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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 12. Jan 2012, 16:46 
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Beiträge: 13
Geschlecht: nicht angegeben
Guten Tag
ich bin neu hier und hoffe das man mir hier einen Rat geben kann. War vor 2 Wochen zur Mamographie dort stellte man eine Auffälligkeit fest. Beim Ultraschall und auch beim Tasten konnte man nichts erkennen. Nachdem sich 2 weitere renomierte Ärzte sich die Bilder angeschaut hatten stand man immer noch vor einem Rätsel. Nun bot man mir an in 3 Monaten wieder zu kommen und zum Ultraschall zu gehen und in 6 Monaten erneut zur Mamographie. Finde ich persönlich recht spät. Zudem teilte man mir mit das ich ein MRT machen könnte da ich aber Kassenpatient bin würde ich es selber zahlen müssen Preis 500 €. Dies würde dann in 3 Monaten zusammen mit dem Ultraschall gemacht werden sofoern ich dies möchte. Nun bin ich etwas ratlos.
Meine Fragen:
1. Sollte ich wirklich noch 3 Monate warten auch mit einem MRT was ich selber zahle dachte um so früher man etwas erkennt um so besser sind die Chancen auf Heilung sofoern sich da was bösartiges Entwickelt??
2. Weßhalb schneidet man das Ding nicht gleich raus ?
3. Sollte ich einen weiteren Arzt konsultieren denn irgendwie gehen die Meinungen auseinander
4. Soll ich warten bis das Ding wächst oder gleich bleibt oder was passiert da in meiner Brust
5. Meine Psyche ist irgendwie total am Boden denn ich weiß eigentlich überhaupt nicht was ich machen soll

Vielleicht kann man hier einige Erfahrungen bekommen wie sich andere in dieser Situation verhalten haben.
Liebe Grüsse Bonny


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 12. Jan 2012, 17:59 
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Registriert: 12.2011
Beiträge: 209
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Hallo Bonny,
erstmal herzlich Willkommen. Ich an deiner Stelle würde mir in einer anderen Klinik ( in einem zertifizierten Brustzentrum) eine Zweitmeinung holen, es besteht ja freie Arztwahl, und um beruhigter zu sein nimmt man ja einiges in Kauf. Wer kann denn schon so lange mit ständiger Angst leben??!!
Ich drück dir die Daumen und wünsche dir alles Gute!!
Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 12. Jan 2012, 20:00 
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Forum Admin

Registriert: 12.2011
Beiträge: 588
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Hallo bonny,
willkommen hier...
nun, ich schließe mich Anjas Meinung voll an.
Drei Monate sind in diesem Fall eine lange Zeit.. und die Ungewißheit macht jeden Tag nicht gerade leicht.

Melde dich bei einem Brustkrebszentrum in deiner Nähe und schildere deine Lage.

Liebe Grüße
Claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 13. Jan 2012, 09:24 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 13
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Hallo
vielen Dank für eure Antwort aber ich hatte bereits eine 2. Meinung und in einem renomierten Brustzentrum in Heidelberg bin ich auch schon- also schon bei Spezialisten. Und trotzdem alle sind der Meinung ich muss 3 Monate warten.
Bin genau so schlau wie vorher obwohl ich bereit bin das MRT auf meine Kosten zu machen usw.
Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 13. Jan 2012, 20:05 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 76
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Bonny,
meinen Krebs konnte ich damals spüren und auf dem Bildschirm vom Ultraschal sehen, trotzdem war weder Mamografie noch MRT aufschlussreich
Erst die Stanze brachte eindeutiges Ergebnis.
Was ich damit sagen will: auch wenn Du das Geld bezahlst und die MRT machen lässt, weißt Du am Ende nichts endgültig.
Wenn Du einen kurzen physischen Schmerz aushalten kannst, dafür aber die seelische Qual beendest, bestehe doch auf die Stanzbiopsie. Verstehe sowieso nicht, warum die Ärzte das noch nicht gemacht haben. Vielleicht ist es noch zu diffus und man kann noch nicht genau zielen...
Ich wünsche Dir vom Herzen, dass es nichts ist!
LG
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 15. Jan 2012, 13:03 
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Registriert: 12.2011
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Hallo Bonny!

Ich kann mich dem Vorschlag von Megi nur anschließen. Ich würde in jedem Fall auf eine Stanzbiopsie (Probenentnahme) bestehen! Dann hast du Gewissheit, ob das Gewebe bösartig ist, oder nicht. Denn diese Zeit des Wartens macht einen doch sicher wahnsinnig, außerdem kann sie bei einem pathologischen Befund sehr wichtig sein.

Ich habe während der Chemo auch eine Frau kennengelernt, bei der der Tumor im Ultraschall und bei der Mammographie als gutartig eingestuft wurde. Sie hat aber auf die Stanze bestanden, und dann war er wirklich bösartig. Ich will dir keine Angst machen, doch wenn dein Bauchgefühl dir sagt, dass du es noch mal abklären solltest, dann würde ich darauf hören.

Und wenn alles in Ordnung ist, was ich dir wünsche, dann kannst du dich voller Dankbarkeit über ein gesundes Jahr 2012 freuen!

Liebe Grüsse

Anja

_________________
Von Engelflügeln getragen, wandere ich durch den Tag. Von Engelflügeln getragen, frage ich um Rat. Von Engelflügeln getragen, frage ich:"Mach`ich es richtig?" Mein Engel antwortet: "Hör`auf dein Herz, das ist wichtig!"


Zuletzt geändert von Wienerin am 1. Feb 2012, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 18. Jan 2012, 11:31 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 13
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Ihr Lieben

vielen Dank für die Hilfe. Habe mich nun entschlossen nicht zu warten sondern alles noch mal selber in die Hand zu nehmen. Gehe noch einmal in ein Brustzentrum in Heidelberg. Dort werde ich vorstellig und bestehe auf eine Biopsie. Werde eine Weiterbehandlung durch die erste Radiologin ablehnen. Meint ihr die werden diese Stanze machen ??? Oder wie muss ich mich verhalten um sachlich aber nicht panisch zu wirken. Glaube das ist die Sicherheitsmethode um alles weitere auszuschließen daher wäre es mir schon wichtig rechtzeitig zu wissen was los ist.
danke lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 19. Jan 2012, 09:00 
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Registriert: 12.2011
Beiträge: 168
Wohnort: Wetzlar/Hessen
Geschlecht: weiblich
Hallo Bonny!

Die Stanze machen zu lassen, ist sicher die richtige Entscheidung. Ich denke schon, dass du darauf bestehen kannst, und dass die Ärzte es nicht ablehnen können. Wäre das der Fall, bist du dort absolut falsch! Du kannst die Ärzte ja fragen, was sie tun würden, wenn ihre Ehefrau in der gleichen Situation stecken würde. Und selbst wenn du panisch wirken würdest, wäre das doch nur menschlich. Suche dir einen Arzt, der mit dir als Team arbeitet, und bei dem du dich gut aufgehoben fühlst.

Liebe Grüsse

Anja

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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 26. Jan 2012, 16:49 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 13
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo noch mal an Euch
nun sind es noch 4 Tage dann habe ich einen Termin bei einem anderen Arzt in einem Brustzentrum. Nach der lezten Diagnose (in der ich gesagt bekommen habe ich soll warten ob was wächst) stellen sich mir natürlich einige Fragen die beantwortet haben möchte. War damals so perplex das ich keinen Ton rausbekommen habe. Jetzt ist das anders. ZB. Warum macht man keine Stanze ? Wie sieht die Veränderung konkret aus ? usw.
Habt Ihr vielleicht noch Tipps und Fragen die ich unbedingt beantwortet bekommen sollte
Will mir so ne Art Fragenkatalog zusammenstellen.
Danke lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose ungewiß
BeitragVerfasst: 28. Jan 2012, 18:55 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 76
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Hi!
Das ist in jedem Fall eine gute Vorgehensweise.
Ich würde den Arzt fragen, ob er 100% sicher ist, dass es zum heutigen Zeitpunkt nicht bösartig ist. Wenn er Dir das nicht bestätigen kann, würde ich auf weitere Untersuchung bestehen, auch wenn es bedeuten sollte, dass operativ eine Probe entnommen wird, weil eine Stanze nicht geht.
Bleib hart, sachlich aber entschieden!
Ich halte Dir die Daumen!
LG
Megi


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