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 Betreff des Beitrags: Fragen
BeitragVerfasst: 22. Jan 2012, 16:08 
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Hallo,
wenn Chemo und Bestrahlung anstehen,
a) gibt es das zusammen??
b) ist das täglich oder alle paar Tage?
c) wie lange dauert sowas? Chemo ist ja wahrscheinlich eine Infusion und dauert die Einlaufzeit und Bestrahlung doch auch wahrscheinlich nur ein paar Minuten, oder?


Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen
BeitragVerfasst: 22. Jan 2012, 16:47 
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Liebe Martina, auch von mir herzliches Willkommen, auch wenn man sich unter den Umständen lieber nicht begegnen würde, oder?
Nun zu Deinen Fragen:
Entscheidend für den Ablauf ist es, ob Lymphknoten befallen sind oder nicht.
Meist ist an einem Tag MRT und die Markierung der Wächterlymphknoten ( das sind die, die konkret für die betroffene Brustregion zuständig sind, wenn was sein sollte, dann zuerst in den LK).
Tag drauf die kleine OP, wo die markierten LK entnommen werden. Je nachdem, was man jetzt schon über den Krebs weiß, operiert man gleich die Brust, oder aber auch nicht, wenn die Chance besteht, dass die Chemo den Krebs verkleinert und man brusterhaltend operieren kann.
Nach der OP, ob nur LK oder auch Brust, dauert es ca. 1 Woche, bis man weiß, womit genau man es zu tun hat (Pathologie). Es ist eine Reihe von Eigenschaften, die über die richtige Therapie entscheiden.
Sollte doch Chemo erforderlich sein, so muss Frau alle zwei oder alle drei Wochen hin, das ganze 6 oder 8 mal. Die Infusion dauert ca. 4 Stunden.
Die Chemo tötet nicht nur Krebszellen, sondern u. a. auch Blutzellen, Hautzellen, Schleimhäute etc. Also geht es in der ersten Woche nicht wirklich toll, so dass am Tag 8 immer eine Kontrolluntersuchung ansteht.
Danach hat man meistens gute und schöne Tage. In der dritten Woche der ersten Chemo gingen mir die Haare aus.
Je nachdem also wie viele Chemos erforderlich ein, so lange dauert das, bei mir halbes Jahr. Drei Wochen nach der letzten Chemo kam bei mir die aufgeschobene Brust OP, ca. 3 Wochen später, als die Wunde heile war, begann die Bestrahlung. 35 mal, an jedem Wochentag, also 7 Wochen. Dauert bis auf das erste Mal immer nur einpaar Minuten, machte mich aber immer kaputt, so dass ich nicht gearbeitet habe.
Wenn bei deiner Partnerin die OP gleich vor der Chemo statt findet, fängt die Bestrahlung 3 Wochen nach der letzten Chemo (Zeit notwendig, damit sich der Körper erholt).
Nach der Bestrahlungszeit bin ich zur Kur gefahren, und 11 Monate nach der Diagnose wieder arbeitsfähig gewesen.
Ich bekam noch weitere Therapieb, weil mein Krebs besonders agressiv war, aber darüber jetzt nichts mehr, Ihr müsst erst die ganze Typisierungsgeschichte hinter Euch bringen.
Wenn du weitere Fragen hast, melde Dich!
Vor allem, wenn die Chemo tatsächlich anstehen sollte, da gibt es Einiges, um die Beschwerden zu lindern!
Vorerst alles Gute und denkt dran: es ist kein Todesurteil und wo Böses, da muss auch Gutes sein! Versucht es, euch auf das Gute zu konzentrieren!
LG
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen
BeitragVerfasst: 22. Jan 2012, 17:11 
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Liebe Megi, vielen Dank für die Antwort, es hat mir schon einiges beantwortet!
Ich bin zwar erst ein paar Stunden hier im Forum und fühle mich schon verstanden und gut aufgehoben!!
Ich wünsche allen hier alles Gute!!

Nochmals vielen Dank *heul*

Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen
BeitragVerfasst: 23. Jan 2012, 09:39 
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Hallo Martina!

Dir und deiner Freundin ein "Herzliches Willkommen!!"

Wie Megi schont sagt, ist bei jedem die Therapie genau auf die Situation abgestimmt, also Tumorart, Tumorgröße, usw. Ich hatte z.B. erst die OP, dann die Chemo, Bestrahlung, zum Schluss Brustaufbau mit Silikon.
Die Chemo dauerte bei mir knapp 4 Monate (6 Stück alle 3 Wochen). Ich habe mir die Wochen immer in Schwarz (erste Woche=Bett), Grau (zweite Woche,schon besser, muss aber zu Hause bleiben wegen schlechter Immunabwehr) und Weiss (dritte Woche,alles super-geniesse das Leben!) eingeteilt. Ich habe mir immer schöne Dinge in der "weissen Woche" vorgenommen, z.B. Tanzen gehen, ein gutes Essen, ein Ausflug mit der Familie. In der "schwarzen Woche" habe ich mich komplett zurückgezogen, die Tochter war bei meinen Eltern und der Haushalt war mir völlig egal. Aber es kann auch sein, dass es bei deiner Freundin ganz anders wird. Jeder verträgt die Medikamente anders. Ich bin während der Chemo sogar schwimmen gegangen. Sport ist gesund, und vor allem hat es mir gezeigt, dass mein Körper noch soo viel kann, trotz dieser Chemie! Dann wird er wohl auch den Krebs besiegen.
Die Bestrahlung dauerte bei mir 28 Tage (Mo-Fr.), und ich hatte gar keine Beschwerden, nicht mal Müdigkeit. Jetzt habe ich noch ab und zu Schmerzen im Brustbein und in den Rippen.

Wir alle hier haben das Gleiche erlebt und auch geschafft! Vor euch steht ein Riesenberg und viele Ängste, so erging es uns allen. Aber ihr schafft das! Wenn es vorbei ist, könnt ihr vielleicht sogar an allem etwas Positives sehen. Man weiss das Leben wieder mehr zu schätzen, und lebt viel bewusster.
Und bei allen Fragen und Sorgen sind wir gern für euch da!

Liebe Grüsse

Anja :lol:

_________________
Von Engelflügeln getragen, wandere ich durch den Tag. Von Engelflügeln getragen, frage ich um Rat. Von Engelflügeln getragen, frage ich:"Mach`ich es richtig?" Mein Engel antwortet: "Hör`auf dein Herz, das ist wichtig!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen
BeitragVerfasst: 23. Jan 2012, 10:24 
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Hallo Anja, auch Dir vielen Dank für die lieben Worte. Ich habe meine Frendin eben zur Klinik gebracht...jetzt geht's los!
LG M


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 18:38 
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Hallo, wollte mich mal wider kurz melden. Meine Freundin ist operiert, das Ding war 5x 2,6 cm groß, der Wächterknoten war nicht befallen. Alle weiteren Untersuchungen waren okay, keine weiteren Metastasen oder so. Nun steht Chemo und Bestrahlung an. Wenn man sich überlegt, dass alles erst am 13.1.2012 begann und schon so viel geschehen ist.
Wir sind meist guten Mutes, ich hoffe sehr, dass es euch allen auch annehmbar geht!
Martina


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