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 Betreff des Beitrags: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:19 
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calista75 hat geschrieben:
Hallo

ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und hoffe, ihr könnt mir vielleicht ein kleines bisschen meine Angst nehmen.

Am letzten Donnerstag habe ich einen ziemlich deutlichen Knoten beim Abtasten meiner Brust entdeckt. Mein erster Gedanke war "Oh mein Gott, Brustkrebs". Ich habe dann abends meinem Mann davon erzählt und natürlich erstmal bitterlich geweint.
Freitag bin ich sofort zum Arzt und habe Ultraschall und Mammographie machen lassen. Der Arzt konnte den Knoten sehr deutlich machen und sagte zunächst nach dem Ultraschall, dass es nicht gut aussieht, da er um den Knoten eine Faserung sieht, die ins Gewebe geht. Nach der Mammographie war er dann etwas optimistischer, da sich der Knoten als Flüssigkeit gefüllte "Blase" darstellt, jedoch eben mit einer kleinen Auswucherung, die ihm noch etwas Sorgen macht.
Er sagte dann etwas von Prognose 80 zu 20, dass es gutartig wäre. Aber 20 Prozent seien ihm noch zuviel und ich soll nun am Montag ins Krankenhaus zum Punktieren. Da sollen mir dann drei Zylinder in die Brust geschossen werden, die Gewebe ausstanzen.
Nun habe ich natürlich noch mehr geweint und habe panische Angst, vor dem, was mich da erwartet. Ich habe Angst vor dem Ergebniss, Angst, dass es bösartig ist. Ich bin völlig am Zittern und mit den Nerven am Ende.
Bei der Mammographie waren ausser dem großen Knoten keine weiteren dunklen Stellen zu sehen, was der Arzt zunächst als gutes Zeichen deutet.

Ich muss dazu sagen, dass ich zwei Kinder habe. Meine Tochter ist 10 und mein Sohn 5 Jahre alt. Als Mutter gibt es für mich nichts schrecklicheres, als meine geliebten Kinder nicht aufwachsen sehen zu dürfen.
Sie wissen natürlich noch von nichts, da ich sie nicht ängstigen will.

Wie ist es euch so ergangen ? Was erwartet mich noch alles ? Mach ich mich zu verrückt oder ist das normales Verhalten ? Wenn nichts streut, dann stehen doch die Chancen auf völlige Heilung gut. Oder ?
Familiär bin ich mütterlicherseits nicht Krebs-vorbelastet. Väterlicherseits hatte meine Oma vor drei Jahren Brustkrebs ( im Alter von 83 Jahren mit Amputation der Brust und völliger Genesung).

Es grüßt euch aus Brandenburg
Calista


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:19 
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Anja hat geschrieben:
Hallo Calista,
ich kann deine Angst verstehen!! Ich bin optimistisch zur Mammographie gegangen, und habe direkt die Diagnose bekommen. Es hat mir alles unter den Füssen weg gezogen. Als erstes habe ich natürlich an meine Familie gedacht.
Es ist einfach gesagt: warte erstmal ab! Das nimmt die Angst aber auch nicht. Aber es bleibt Dir leider wirklich nichts anderes übrig als abzuwarten.
Die Stanze fand ich nicht so schlimm. Schlimmer war die Zeit, bis zur endgültigen Diagnose. Aber denk immer daran: wenn etwas sein sollte, über 70% ist heilbar. Und je früher die Diagnose gestellt wird, umso besser sind die Heilungschancen.
Versuch optimistisch zu sein, was auch einfacher gesagt als getan ist.
Ich drück die Daumen, dass bei Dir alles ok ist!!!
Wenn du noch Fragen hast, hier bist du richtig!
Liebe Grüsse


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:19 
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Farhana hat geschrieben:
Hallo Calista,
ich drücke Dir sehr die Daumen, dass morgen alles gut geht und du Entwarnung bekomen kannst. Was Du grade durchmachst, können hier alle nachempfinden, und ich finde Deine Gedanken und Gefühle sehr nachvollziehbar. Auch für mich war einer der ersten Gedanken: "Ich will meine Tochter doch aufwachsen sehen!"
Es ist gut, dass du so vorsichtige Ärzte hast. Die Biopsie ist eine gute Sache und tut nicht so weh, wie man erstmal denken würde.
Ich denke morgen mit gedrückten Daumen an Dich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:20 
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calista75 hat geschrieben:
Hallo,

vielen Dank für die tröstenden Worte.
Die Biopsie habe ich gestern ganz gut überstanden. Tat wirklich nicht weh.
Es kam eine Menge Blut mit raus, was sehr dunkel war. Der Arzt meinte zunächst, dass die Blutansammlung auf ein Hämathom schließen lassen könnte, jedoch sprechen alle anderen Symptome eher dagegen und er befürchtet leider, dass es wohl ein schnell wachsender Tumor ist. Aber da er sich relativ gut vom Rest abgrenzt, sieht es im Falle einer negativen Diagnose zumindest gut für eine brusterhaltene OP aus.
Heute war ich nochmal bei meinem Gyn. wegen der Wundversorgung und er machte nochmal einen Ultraschall. Auch hier bestätigte er mehr oder weniger, dass es nach einem bösartigen Tumor aussieht. Jetzt, wo das Blut raus ist sieht man deutlich mehrere zapfenartige Ausbreitungen.

Morgen erfahre ich dann endgültig, ob es tatsächlich Krebs ist. Aber es deutet wohl alles darauf hin.
Ich bin nur noch am weinen...... :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:20 
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Phaetonin hat geschrieben:
Hallo liebe Calista,

Deine Geschichte liest sich ähnlich der meinigen. Mit dem Ertasten des Knotens, dem Besuch beim Frauenarzt, Mammographie, Punktion, Angst und nochmals Angst... Ich verstehe Dich sehr gut, auch ich habe zwei Kinder und möchte sie aufwachsen sehen. Jeder Mutter möchte das. Doch auch wenn morgen Deine Befürchtungen wahr werden; Brustkrebs ist kein Todesurteil mehr! Bitte sage Dir das dann auch selbst. Heute gibt es wirklich viele sehr gute Behandlungsmöglichkeiten. Was im Einzelnen Deine Therapie wäre, weiß niemand. Das hängt von der Tumorbiologie zusammen. Da musste ich mich im August auch erstmal reinlesen. Auch wenn ich Anfangs vor lauter Angst immer das falsche las.
Wenn Du morgen Dein Ergebnis bekommst, wird man Dir auch die weitere Verfahrensweise erläutern. Lass es uns wissen, wir sind hier und wir verstehen Dich!
Liebe Grüße
Peggy


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:20 
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Farhana hat geschrieben:
Ich wünsche Dir für morgen viel Kraft, und noch mehr, dass du keinen Krebs hast.
Ich werde wieder an Dich denken und Dir die Daumen drücken.
In jedem Fall sind wir hier im Forum für Deine Sorgen und Ängste offen, und wenn Dir danach ist, kannst du uns schreiben, wie es ausgegangen ist.
Und, es stimmt, Brustkrebs ist heute kein Todesurteil mehr, auch wenn dadurch das Leben, wie wir es bisher gekannt haben, vorbei ist. An die Stelle tritt ein neues, teilweise vielleicht sogar erfüllteres Leben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:21 
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calista75 hat geschrieben:
Ihr seit so lieb.

Heute um 14.30 Uhr habe ich den Termin im Krankenhaus zwecks Auswertung.
Ich halte euch dann auf dem laufenden.

Habe sogar schon überlegt, ein Tagebuch zu beginnen.

Ich habe eure Geschichten hier auch bereits aufmerksam gelesen und bewundere euch, wie taff ihr damit umgeht.
Das baut mich wirklich etwas auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:21 
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Anja hat geschrieben:
Hallo calista,
ich drück Dir ganz, ganz fest die Daumen, dass du vielleicht doch eine positive Nachricht bekommst!!
Das mit dem Tagebuch ist eine gute Idee, im Nachhinein bereue ich, es nicht gemacht zu haben. Es sind doch einige Erlebnisse, die es aufzuschreiben lohnt und es gehört nunmal jetzt zum Leben dazu!
Liebe Grüsse


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:21 
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Phaetonin hat geschrieben:
Guten Morgen liebe Calista,

Dein "Nichtmelden" macht mir ein wenig Sorge... Gib doch ein kurzes Zeichen von Dir. Ich hoffe immer noch, dass Deine Befürchtungen sich nicht bewahrheitet haben!

LG Peggy


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 Betreff des Beitrags: Re: Mammatumor
BeitragVerfasst: 28. Dez 2011, 14:22 
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calista75 hat geschrieben:
So, da bin ich.

Hi Peggy, Hallo Anja, Liebe Farhana,

leider hat sich meine Befürchtung bestätigt und ich habe einen Tumor ( G3 ). Er ist schnell wachsend.
Der Arzt sagt aber, dass er gut zu behandeln ist und will jetzt erst mit der Chemo beginnen. Am nächsten Donnerstag habe ich bereits den OP-Termin, wo mir der Port eingesetzt werden soll. Ausserdem entnehmen sie den Wächter-Lymphknoten.
Morgen muss ich nach Königs Wusterhausen zur Knochenszintigraphie und Oberbauchsono.
Es geht jetzt also alles Schlag auf Schlag.
Ich habe natürlich zig mal nachgefragt, ob ich auch wirklich gesund werde. Der Doc meint, es sieht gut aus. Es kommt eben nur eine schwere Zeit auf mich zu und meine langen Haare werden wohl bald weg sein.
Aber gut, hauptsache ich überstehe alles.

Ich werde kämpfen. Ich sehe, wir gut ihr damit umgeht und denke, ich schaffe das auch.

Die Angst bleibt natürlich weiter im Hinterkopf, aber ich lasse mich davon nicht überwältigen.

Ich werde hier wieter berichten und natürlich auch eure Geschichten weiter verfolgen.
Das macht mir nämlich Mut. Ich drück euch.

Liebe Grüße Petra


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