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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Nachsorge
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 17:54 
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Megi hat geschrieben:
Hallo zusammen,
ich kann mich ganz genau an den Januar erinnern, wie furchtbar lang mir da die bevorstehende Behandlungszeit vorkam...
Und jetzt habe ich 14 von 25 Bestrahlungen hinter mir, gestern erfahren, dass ich ab dem 09.11. meine AHB mache.
Es ist fast so, dass es mir Leid tut, dass es bald vorbei ist und ich wieder ins Büro muss...
Also, nicht dass ich krank sein wollte, Gott bewahre, aber mir ist es klar, dass es schwer sein wird, das private Leben auf so breiter Basis wie jetzt aufrecht zu erhalten. Ging es Euch auch so? Mir ist es klar geworden, dass ich wegen des Jobs, wegen des Stresses meine jährliche Vorsorge um 4 Monate verschlampt hatte. Nur weil ich mich so vom Job habe beherrschen lassen, hatte sich der Krebs soweit ausbreiten können. Klar, einen Vorsorgetermin vergesse ich nie wieder, aber was ist mit dem Rest? Wie habt Ihr das geschafft, Euch Euer Leben zu bewahren?
Ich will mit autogenem Training oder NLP beginnen, hat jemand Erfahrungen damit?
Ich habe mich mit Büchern eingedeckt, die das positive Denken fördern sollen, es ist aber manchmal so schwer, keine Angst zu haben, wenn frau ein dermaßen agressives Ding hatte, wie ich.
Ich bekomme noch ein Jahr Herceptin und fünf Jahre Tamoxifen. Habt Ihr daneben auch noch eine Ozon- oder Misteltherapie gemacht? Was anderes?
Was habt Ihr gegen die anhaltenden Fuss-Gelenkschmerzen nach Taxotere getan? Ich kann mich auch 2,5 Monate nach der letzten Chemo nur wie eine 100 jährige bewegen- ich brauche immer noch meine Minute, um auf Touren zu kommen...
Dauert das nich lange?
Ich freue mich auf Eure Tipps!
LG. Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachsorge
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 17:54 
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Alexandra2010 hat geschrieben:
Liebe Megi,

ich habe mein Leben stark verändert! Von der Überholspur bin ich auf den Standstreifen gefahren und beginne mich nun gaaaaaanz langsam zurück in den Verkehr einzufädeln. Früher habe ich als politisch aktive, berufstätige Mutter von drei Kindern jede Nacht nur 5-6 Stunden geschlafen. Sport??? Fehlanzeige! Ernährung??? Musste schnell gehen. Ich dachte, ich bräuchte diesen Stress! Inzwischen (ein Jahr nach der Chemo) lasse ich mich wiedereingliedern (sehr langsam!), gehe 4-5x pro Woche walken (ich habe sogar schon einen Halbmarathon gewalkt!), ernähre mich gesund, mache Tai chi und Chi Gong, besuche ab und zu eine Sauna und habe mir auch innerhalb der Familie Freiräume geschaffen. Ich bin davon überzeugt, dass das der beste Weg ist, unserer Krankheit die Stirn zu bieten!

Liebe Grüße
Alexandra


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachsorge
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 17:55 
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Farhana hat geschrieben:
Hallo Megi,
wieso "musst" du denn bald wieder ins Büro? Nimm Dir doch die Zeit, die Körper und Seele brauchen, um wieder richtig zu Kräften zu kommen. Bekanntlicherweise kommen die am besten aus so einer schlimmen Zeit wieder heraus, die sich dafür Zeit nehmen. Und viele brauchen ja noch Monate nach der Behandlung um die Fatigue zu überwinden.
Ich habe meine Diagnose auch im Januar bekommen, und ich werde vor April gar nicht wieder arbeiten können. Ich glaube aber auch, dass es gut so ist, denn diese Krankheit lässt mich auf jeden Fall mal innehalten und schmerzhaft erfahren, wie vergänglich das Leben ist. Und ich will mir die Zeit nehmen, herauszufinden, wie ich den Rest meines Lebens verbringen will, egal, ob das noch ein Jahr oder noch 50 sein werden. Ich war auch vorher total von der Karriere eingenommen, so will ich auf keinen Fall wieder weitermachen. Und ich glaube, man fällt nur allzu schnell in alte Muster zurück.
Und ich denke auch, wir müssen nicht dauernd positiv denken, sondern die Ängste, die ja realistisch sind auch zulassen können. Mittlerweile ist ja auch wissenschaftlich belegt, dass die Art und Weise zu denken den Krankheitsverlauf nicht beeinflusst (auch wenn Gegenteiliges immer noch so oft behauptet wird). Klar geht es einem besser, wenn man positiv denken kann, aber ich glaube, dass die Tiefen auch notwendig sind, um die Höhen dann erleben zu können.
Aber nun erstmal: Schön, dass du die Akutbehandlung schon fast geschafft hast! Ich drück Dir die Daumen, dass es Dir bald wieder richtig gut geht. Dieses Jahr war schon echt der Hammer, nicht wahr?


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