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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:00 
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Alexandra2010 hat geschrieben:
Im Sommer hatte ich ein Knochenszintigramm. Die zwei Stunden von der Aussage "Wir brauchen eine zweite Aufnahme" bis zur Entwarnung waren einfach nur entsetzlich! Jetzt lerne ich gerade zu akzeptieren, dass im Körper hin und wieder etwas zwicken kann, ohne dass es gleich Metastasen sind.

Gruß
Alexandra


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:01 
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Anja hat geschrieben:
Liebe Farhana,
genau so war es bei mir letztes Jahr auch, nur mit dem Unterschied, dass sie direkt Metastasen auf der Leber vermutet haben. Das war auch bei der Nachsorge. Mir wurde der Boden unter den Füßen weg gezogen, ich stand ganz allein beim Arzt und sah mein Leben an mir vorbei ziehen.
Ich bin direkt zum angrenzenden Krankenhaus geschickt worden, wo ein Ultraschall unter Kontrastmittel gemacht wurde.
Aber leider konnten sie mir auch da keine Gewissheit geben.
Ich sollte weiter zum MRT. Dafür bekam ich aber erst 2 Wochen später einen Temin. Die schlimmste Zeit meines Lebens.
Auch da konnten sie mir noch keine konkrete Aussage geben. Ich musste weiter zu einem Spezial- CT. Nochmal eine Woche warten.
Erst da konnten sie mir sagen, dass auf der Leber Zysten und Hämangiome ( Blutschwämmchen) sind , die eine nicht so typische Form haben. Ich hätte die ganze Welt umarmen können. Danach habe ich erst recht gelernt jeden Tag meines Lebens zu genießen!!!
Ich bin meiner Mutter so dankbar, weil sie mich bei all diesen Schritten begleitet hat, obwohl ich weiß, wie sehr sie leidet.
Jede Mutter kann sich vorstellen, wie es ist, wenn mit den Kindern irgendetwas ist. Und Mutter ist man immer, egal wie alt die Kinder schon sind!

Aber die Angst vor den Nachsorgen bleibt. Und ich denke auch, dass die Angst unser Leben lang ein Wegbegleiter bleiben wird, mal mehr und mal weniger. Man achtet mittlerweile auf die kleinsten Zeichen.

Liebe Farhana,
schön, dass bei dir alles so gut ausgegangen ist!!!Schicke ganz liebe Grüße nach Dresden, schönes Wochenende noch.
bis dann, Anja


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:01 
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Farhana hat geschrieben:
Liebe Anja, Alexandra und Peggy,
danke. Ich denke, die meisten Krebspatienten erleben sowas. Trotzdem hofft man ja, dass man selbst von solchen Schockmomenten verschont bleibt.
Ich war auch sehr froh, dass mein Mann sich sofort freigenommen hat, um dabei zu sein. Das war wichtig für mich. Meine Eltern sind ja nicht so nah hier. 2 Wochen auf as MRt zu warten muss ja wirklich schlimm gewesen sein. Ich weiß nicht, wie ich das ausgehalten hätte, zumal mit dem konkreten Verdacht! Mensch, du Arme, Anja!
Ich denke aber auch, dass es zwar wichtig ist, zu lernen, dass der Körper halt mal "zwickt" oder irgendwas in der Bildgebung zeigt, ohne dass das gleich irgendwas mit Krebs zu tun hat. Andererseits kann man sich an solche Schreckomente glaube ich nie gewöhnen!
Danke nochmal Euch allen. Dieses Forum ist echt toll! Es ist immer wieder so schön, nicht alleine dazustehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:02 
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Farhana hat geschrieben:
Hallo wieder einmal!
Ich habe jetzt einige ärztliche Zweitmeinungen eingeholt und für mich entschieden, dass ich doch für eine genauere Nachsorge kämpfen wollte. Daraufhin habe ich mich mal wieder zu meiner Oberärztin des Vertrauens durchgekämpft (ist leider echt nicht so leicht, mal an die ranzukommen) und sie doch tatsächlich dazu bewegen können, mir diesmal eine MRT-Aufnahme der Brust sowie 6-monatlich Oberbauchsono und jährlich Röntgen-Thorax zukommen zu lassen.
Sie sagte genau das, was ich ja innerlich schon vermutet hatte: In Einzelfällen kann ein Einzelnachweis einer MEtastase eben doch frühzeitig was bringen. Undmeine Tumorformel sähe ja nicht so toll aus, daher...
Leute, ich sag Euch, schüchtern daf man als Patientin nicht sein, sonst ist man schlecht dran...bin echt stolz, dass ich mich getraut hab, die Ärzte zu nerven.
Bin mir durchaus bewußt, dass jede dieser Untersuchungen und evtl. auch die Ergebnisse eine große psychische Belastung sein werden. Aber ich habe einfach das feste Gefühl, dass es für mich das Richtige ist.
Denn selbst wenn es stimmt, dass der Zeitpunkt der Metastasen-Entdeckung eine unwesentliche Rolle auf das Überleben hat, vielleicht will ich es ja wissen, um nochmal ein Weltreise zu machen / mich in Ruhe zu verabschieden....
Aber jetzt bin ich gesund, und was die Zukunft bringt, weiß kein Mensch.
Wünsche Euch allen ein schönes WE!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:02 
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Anja hat geschrieben:
Hallo Farhana,
super, dass du es geschafft hast dich "durchzuboxen". Klar hat man immer ein furchtbares Gefühl, wenn die nächste Untersuchung ansteht, aber wenn danach alles ok ist, dann kann richtig gelebt werden.
Es ist aber wirklich komisch, wie verschieden die Nachsorgen sind?!
Bei mir wird wie selbstverständlich alle 3 Monate Sono gemacht, 1mal im Jahr Knochenszinti und 1mal im Jahr Rö-Thorax.
Drück dir auf jeden Fall für alle Untersuchungen ganz fest die Daumen!!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:02 
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Farhana hat geschrieben:
Oje, ich hab schon wieder so eine Odysse hinter mir!
Gestern eröffnete mir die Oberärztin, es sei bei der letzten Nachsorge was Kleines in der Brust, was metastasenverdächtiges im Brustbein und eine Vergößerung der Herde auf der Leber gefunden worden!
Deshalb musste ich heute ins PET-CT. Dort bin ich von Kopf bis Knie durchleuchtet worden und habe - Gott sei Dank!- mal wieder Entwarnung bekommen.
Ich glaube, an diese Todesangst kann ich mich nie gewöhnen. Mein Mann hat sich frei genommen und war dabei, und auch bei ihm flossen die Tränen, als wir Entwarnung bekamen.
Ich denke langsam, es ist ganz wichtig zu verstehen, dass der Mensch von innen genauso individuell aussieht wie von außen, und dass nicht jede Abweichung von der Norm gleich der lauernde Tod sein muss, aber wenn man einmal Krebs hatte, denkt man ja immer gleich daran. Und je mehr man durchleuchtet wird, umso mehr wird natürlich auch gefunden.
Ich bin jetzt völlig geschafft, muss erstmal ganz viel Schlaf nachholen. Irgendwie ist meine Nachsorge bisher immer so ein Psychoterror gewesen...kann nicht einfach mal was unkompliziert sein?
Ich freue mich auf 3 Monate Ruhe davor, auf meinen Urlaub, auf den Race for the cure, auf den Rest meines hoffentlich noch ganz langen Lebens.
In diesem Sinne!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:03 
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Anja hat geschrieben:
Oh Mann,
du hast ja wieder einiges durchgemacht!! Auch ich musste mehrere Male so Todesängste durchstehen, deshalb kann ich dich gut verstehen. Aber Gott sei Dank ist bei dir nichts gefunden worden. Ich hoffe, dass die nächsten Vorsorgeuntersuchungen besser laufen!
Jetzt geniesse erstmal deinen Urlaub, bei mir ist er leider schon wieder vorbei. Aber in 4 Wochen geht es mit meinen Stammtischmädels auf die Aida in Richtung Norwegen :D
Mach es gut, ganz liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:03 
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Eowyn hat geschrieben:
Ach Farhana,

du ich kann gut nachvollziehen wie es dir gegangen ist. Bin aber neuierig, was war es denn, das diese Schatten für den Verdacht geworfen hat? Solche Vermutungen lösen sich doch nicht in Rauch auf. Aber mich freut es umsomehr, dass es nur ein Fehlalarm war. Aber Nerven kostet so etwas trotzdem. Immer diese Angst.

Wünsch dir auch für deine weiteren Untersuchungen ein solches Ergebnis.

Liebe Grüße

Eowyn


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 19:04 
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Farhana hat geschrieben:
Danke, Eowyn,
nun ja, an dem Tag war ich erstmal so erleichtert und durch den Wind, dass ich nicht weiter nachgefragt habe. Der Radiologe meint halt: Bei jedem Menschen, den man so genau durchleuchtet, findet man auch irgendwas, was nicht der "Norm" entspricht, aber es sieht halt überhaupt nicht bösartig aus. Die Flecken auf der Leber sollen Hämangiome sein, und zu den anderen Flecken werde ich nächste Woche nochmal mene Ärzte befragen.
Danke für die guten Wünsche. Wie geht es Dir denn jetzt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie denkt ihr über Nachsorge?
BeitragVerfasst: 7. Sep 2012, 12:06 
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Beiträge: 52
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo an Euch lieben....

sagt mal wann beginnt eigentlich die Nachsorge? Ich bin jetzt bei der Bestrahlung, heute 10 von 43.
ich fühl mich so allein gelassen, weil nichts weiter passiert. die letzten Untersuchungen wie CT Lungenröntgen usw wurden bei Diagnose gemacht und das war im März. Ich hab so Angst, ich hätte gern solche Untersuchungen damit ich weiss dass JETZT alles in Ordnung ist......

liebe grüße
bibbi


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