HAllo ihr lieben , ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, der Alltag hat mich 1/2 Jahr nach Beendigung der Strahlentherapie wieder voll im Griff.
Ich war vor zwei Wochen zur 1.Mammografie nach Erkrankung und Akuttherapie und hatte auch um ein Gespräch gebeten, wann denn die Portentfernung Sinn machen würde. (das Ding stört mich doch ganz schön selbst beim liegen, weil ich immer genau drauf liege, beim Walking etc.)
Bei diesem Gespräch hat mich die Chefärztin des Brustzentrums dann darauf hingewiesen, dass bei meiner Tumorart eine Nachbehandlung mit Zometa - einem Medikament gegen Osteoporose (Bisphosphonat)- Sinn machen würde, da ja auch bei mir keine Hormontherapie (hormonnegativer Tumor) und auch keine Herceptin-behandlung möglich wäre (Her2-negativ). Allerdings wäre der Tumor genau deswegen auch sehr aggresiv gewesen, und auf Grund seiner Größe (über 5cm) wäre das wohl eine Möglichkeit, einem Rezidiv entgegenzuwirken. (Anscheinend ist es in Studien erwiesen, dass die Zometa-Gabe 2x jährlich auch BK-Rezidiven und auch Knochenmetastasen vorbeugen kann.)
(äh, hatte ich mich nach dem Absturz des Servers wieder vorgestellt? -- Falls nicht, hier eine kurze Beschreibung meiner selbst.. heute 41 JAhre 2 Kinder - Tumor letztes Jahr im Juni entdeckt, über 5 cm groß, keine Metastasen, Wächterlymphknoten nicht befallen )neoadjuvante Chemo mit 4x Ec + 4x Taxotere, im Januar brusterhaltende OP, danach 36 Bestrahlungen, noch keine AHB gemacht habe aber für April nächsten Jahres nach Widerspruch die Genehmigung für Grömitz bekommen. Keine weiteren Behandlungen nach Abschluss der Strahlentherapie. Beide Nachsorgetermine sowie die Mammografie waren unauffällig)
Weiter im Text: Nach dem Gespräch im Brustzentrum habe ich mich dann erst mal durchgegoogelt und nach Zometa gesucht, da das Gespräch weniger eine Aufklärung war als eine Werbeveranstaltung für Zometa. Leider bin ich da vor allem auf massive Nebenwirkungen gestoßen ( Knochenschmerzen, Atemnot, Fieberschübe....ach ja, Herzrhythmusstörungen wurden auch in einem Beitrag genannt) und das über Wochen. Das sind genau die Nebenwirkungen, die ich froh war, mit Beendigung der Chemo abgelegt zu haben. Heute war ich dann bei meiner Frauenärztin und habe sie ebenfalls darauf angesprochen- sie sagte mir jetzt, es gäbe bei Zometa eine Nebenwirkung, die ernster wäre und das wäre eine Zahnnekrose und selbst die würde eher selten auftreten. (ich hatte auch vom Brustzentrum einen Fragebogen für meinen Zahnarzt mitbekommen zur Erfassung des aktuellen zahnstatusses). Von den anderen Nebenwirkungen wüsste sie nichts.
Die Ärztin im BZ sagte auch, die Zometabehandlung wäre keine Kassenleistung sondern würde mich dann ca. 850,00 € !!!!!! pro Jahr d. h. ca. 425,00 € / Behandlung kosten, meine Frauenärztin sagte, die Kosten würden übernommen werden, da ich das Zometa ja im Rahmen der Krebsbehandlung und nicht zur Osteoporosevorbeugung nehmen würde.. Ganz tolle Aussichten, ich darf auch noch dafür löhnen,dass ich meine Lebensqualitäten die ich mir sorgfältig wieder aufgebaut habe, herabsetze und vielleicht wieder wochenlang flachliege und krank bin
Nun meine Frage, hat eine von euch Erfahrungen mit Zometa, wie es mit den Nebenwirkungen aussieht und den Kosten bzw. kennt vielleicht jemanden, der die Erfahrung hat

Ich habe wieder mal festgestellt dass man im Internet viele Informationen bekommen kann aber viele davon falsch. Hier weiss ich wenigstens, dass (notgedrungen) Experten da sind.
Liebe Grüße
lisvenja