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 Betreff des Beitrags: Wie die Wiedereingliederung gestalten?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 21:45 
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Megi hat geschrieben:
Hallo Zusammen,
ich bräuchte mal einpaar Erfahrungen.
Ich fahre am 09.11. zu meiner AHB nach Todtmoos (leider musste ich über RV ;-), diese endet dann am 30.11.
Ich dachte mir, dass ich im Dezember mit der Wiedereingliederung beginnen könnte, es ist in der Firma alles auf Weihnachten ausgerichtet, so dass keiner von mir besondere Leistungen erwarten wird.
Ab dem 01.01.2011 würde ich dann wieder normal arbeiten wollen.
Fragen an Euch:
1. Ist das nach Eurer Erfahrung zu ambitioniert?
2. Wie habt Ihr Eure Wiedereingliederungszeit gestafelt? Erste Woche 2 volle Tage oder alle Tage aber nur 4 Stunden? Zweite Woche 3 Tage oder alle Tage 6 Stunden?

Ich will mich einerseits nicht sofort in das Berufsleben hineinstürzen, sehe es aber nicht ein, dass ich mehrere Tage in der Woche ins Büro muss und dafür nur das Krankengeld bekomme. Bei uns ist man nämlich entweder da oder nicht, und wenn man da ist, wird man gefordert. Mein Chef ist zwar ein ganz netter, geht aber schnell zum Alltag über, wenn einer wieder da ist.
Was könnt Ihr mir empfehlen?
Ich kümmere mich jetzt schon darum, weil der Wiedereingliederungsplan mindestens zwei Wochen vor dem Beginn beim Arbeitgeber vorgelegt werden muss und das wäre während der AHB, also muss ich alles vorher erledigen.
Jetzt schon Danke!
LG.
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die Wiedereingliederung gestalten?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 21:46 
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Alexandra2010 hat geschrieben:
Liebe Megi,

ich bewundere deine Tatkraft! Ich bin Lehrerin (und war dies immer mit Leib und Seele!!!) und habe Mitte September mit meiner Wiedereingliederung begonnen. Pro Woche halte ich im Moment nur vier Unterrichtsstunden und selbst das übersteigt meine Kräfte. Nach den Herbstferien sollte ich laut Planung auf sechs Stunden steigern, es ist aber nicht möglich. Nun wird meine Rekonvaleszenz auf ein ganzes Schuljahr ausgedehnt!
Mach lieber langsam, lass dir Zeit und achte genau darauf, was dein Körper und deine Seele sich wünschen! Du hast das Recht (und meines Erachtens auch die Pflicht) dazu!

Alexandra


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die Wiedereingliederung gestalten?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 21:46 
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Anja hat geschrieben:
Liebe Megi,
ich habe mich nach ca einem Jahr nach der Erkrankung und ganzen Therapie wieder eingliedern lassen. Aber nur 2 Wochen für ca 4 Stunden am Tag. Auch das hat nicht richtig geklappt, weil ich auf einer Frühgeborenen- Intensiv- Station arbeite und dann nach 4 Stunden meinen "Hammer" nicht fallenlassen konnte.
Das grösste Problem war aber die Krankenkasse. Ich habe nach einem Jahr krank schreiben Post bekommen, in der stand, dass meine Akten und mein Krankheitsbild geprüft wurden, und daraus zu erkennen ist, dass ich nicht wieder arbeitsfähig bin. Ich bin in keinster Weise informiert worden und auch nicht untersucht worden. Sie wollten mich einfach in die Rentenkasse abschieben. Um das zu vermeiden, habe ich ganz schnell wieder versucht zu arbeiten, mit 32 war ich einfach zu jung um in Rente zu gehen.
Nach 2 Wochen Arbeitsleben habe ich dreisterweise Post von der Krankenkasse bekommen, dass sie ja jetzt doch sehen würden, dass ich arbeiten kann.
Hätte mein Onkologe sich nicht so eingesetzt, wäre ich jetzt Rentnerin.
Aber ich sehe, dass es bei mir eigentlich beruflich gut geklappt hat, zwar bin ich zeitweise ziemlich müde, aber ansonsten läuft alles ganz gut.
Seit 2 Wochen habe ich mich beruflich verändert: Ich arbeite nicht mehr auf der Intensivstation, sondern in der Kinderambulanz. Das bedeutet, kein Wochenende und keine Feiertage mehr arbeiten, keine Nachtschichten mehr, geregelte Arbeitszeiten, aber leider auch weniger Geld.
Aber egal, ich habe gelernt Prioritäten zu setzten, mir ist jetzt mein Körper und mein Familienleben wichtiger als die Arbeit, obwohl ich meine Kollegen nach 18 Jahren Zusammenarbeit schon vermisse.
Aber es wird Zeit, was Neues auszuprobieren , und ich denke, ich habe alles richtig gemacht.

Nimm dir die Zeit, die du brauchst!
Liebe Grüsse


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die Wiedereingliederung gestalten?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 21:46 
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Megi hat geschrieben:
Hallo Alexandra, Hallo Anja!
Danke für Eure Antworten! Die Erfahrungen unterscheiden sich schon einwenig... Aber jetzt verstehe ich die Fragen in den Fofmularen der AGKrebsbekämpfung, die von der Krankenkasse Aussagen zu irgendeiner 12-Monate Frist wollten. Das ist also der Grund.
Wie ich geschrieben habe, bevor ich im Rahmen der Wiedereingliederung mehrmals in der Woche zum Preis des Krankengeldes ins Büro fahre, gehe ich lieber normal arbeiten. 1-2 Wochen arbeiten, um dann meinen gesamten Jahresurlaub zu nehmen, ich habe ja mind. 6 Wochen. Also- überarbeiten werde ich mich bis Februar eher nicht, offiziell werde ich aber "in Lohn und Brot", wie man das früher sagte ;-)
Das merkwürdige ist, dass es mir wirklich gut geht. Nach den Bestrahlungen bin ich zwar etwas schläfrig, am Anfang etwas mehr, jetzt lege ich mich nach dem Mittag zwar manchmal hin, aber nur.... aus Genuss :-) Ist doch schön, das süße Nuchtstun, oder ?
Habt ihr "Eat, pray & Love" mit Julia Roberts gesehen? Zwar leichte Kost, aaaaber: So schön lebensbejahend und positiv!
Mir geht es so gut, dass ich seit dem Beginn des Schuljahres ehrenamtlich 1x Woche in einer Hauptschule im Ganztagsbetrieb Unterricht gebe (Naturwissenschaften). Macht mir Spass, bin im meinem ersten Leben (Studium) Naturwissenschaftlerin gewesen. Ich walke mit meinem Hund, im Haus habe ich in diesem Jahr fast alles umgestaltet. Regelmäßig besuche ich meine Kollegen, gehe zu ausgewählten Meetings (nur die mir Spass machen;-) also bin im Gross und Ganzen auf dem Laufenden.
Ganz ehrlich wüsste ich nicht einmal, wozu ich die Wiedereingliederung machen soll. Ist aber bei mir in der Firma Pflicht. Darüber hinaus ist es mir bewusst, dass das Jahr MEINE Auszeit war und diese nehme, gönne ich mir. Ich höre auf alle Stimmen um mich, die sagen: geh es langsam an. Sie werden wissen warum.
Klar ist auch, dass ich im Job nicht weiter da mache, wo ich aufgehört hatte. Dies ist noch die letzte Veränderung in meinem Leben, die ich in die Tat umsetzen muss. Vielleicht ist das se Grund, warum ich der Arbeit nicht abgeneigt bin. Wenn auch die Veränderung meiner Arbeitseinstellung vollzogen ist, bin ich in meinem Kopf erst ganz fertig mit der Krankheit, mit deren Ursachenbeseitigung- soweit es in meiner Hand liegt.

Ich habe von Euch verstanden, dass unterschiedliche Modi bei der Wiedereingliederung möglich sind. Ich versuche es, mit 1, dann 2 usw. Tagen pro Woche, ist mir lieber, als täglich für 4 Stunden ins Auto steigen. Da habe ICH noch etwas von dennfeien Tagen, nicht wahr ;-)
LG
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die Wiedereingliederung gestalten?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 21:47 
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Anja hat geschrieben:
Hallo Megi,
wenn du dich wirklich wohl fühlst, würde ich es auch so machen.
Als Tipp für alle, die krank feiern und sich irgendwann wiedereingliedern lassen wollen:
Erkundigt Euch nach eurem " alten" Urlaub. Ich bin im Juni erkrankt, und bin erst im nächsten Jahr Juni wieder angefangen zu arbeiten.
Mein kompletter Urlaub vom Jahr vorher ist gestrichen worden, weil ich den Urlaub nicht bis März nehmen konnte. Eigentlich ungerecht, weil ich ihn ja wirklich während der Therapie nicht nehmen konnte. Aber es gab dafür kein Gesetz, und der Arbeitgeber kann es so handhaben, wie er es möchte. Vielleicht gibt es ja mittlerweile neue Regelungen?! Ich hoffe es!!
Liebe Grüsse und noch ein schönes Wochenende


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die Wiedereingliederung gestalten?
BeitragVerfasst: 27. Dez 2011, 21:47 
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ulika48 hat geschrieben:
Hallo - ich denke die Art der Eingliederung hängt vor allem von der Art der Arbeit - und auch vom Arbeitsweg ab.
Ich mußte einen Arbeitsweg von über 40 km einfache Strecke zurücklegen - deshalb habe ich entschieden am Anfang nur 3 Tage die Woche zu arbeiten. Aber ich habe auch ganz schnell erfahren müssen - Rücksichtnahme der Kollegen gab es nur ganz am Anfang - es ging sehr schnell zur normalen Tagesordnung über und ich war wieder voll integriert.
Aber auch das hatt mir gut getan - allein das Gefühl wieder eine "normalen" Alltag zu haben, wieder gebraucht zu werden hatt mir geholfen.

Auch da gehört dazu das Leben zu geniessen - jeden Tag so es eben geht.


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