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 Betreff des Beitrags: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 29. Mai 2012, 09:23 
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Hallo ihr Lieben,

vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig helfen,
nachdem ich nun keinen Gendefekt habe,steht seitens der Ärzte fest,dass ich Brusterhaltend operiert werden soll... ich bin am überlegen,aus Sicherheitsgründen, mir doch die ganze Brust abnehmen zu lassen. Meine Frauenärztin meinte, das wär auch keine 100%tige Sicherheit,sie hätte auch Fälle,wo an der Narbe dann ein Rezidiv entstanden ist....
habe noch mal einen Termin mit "meinem Operateur" ausgemacht und werde mir auch noch eine Zweitmeinung in der MHH einholen...
Wie seht ihr das denn?

Ganz Liebe Grüße

Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 29. Mai 2012, 21:03 
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Hallo Lexi,
ich habe mir im August 2010, nach der Chemophase, die Brust freiwillig komplett abnehmen lassen. Und ich bereue es bis heute nicht. Jetzt im Juli lasse ich mir aus meiner fetten Bauchfalte eine schöne neue Brust formen ;-)
Ich glaube, dass diese Entscheidung, was sicherer ist - brusterhaltend oder Ablatio, nicht die Frauenärztin sondern die Chirurgen und Onkologen nach dem Befund des Pathologen treffen müssen. Es sind soviele Faktoren, die die Agressivität des Tumors bestimmen, dass man sie alle kennen und berücksichtigen muss.
Nach dem, was ich alles über die Mistviecher gelesen habe, ist das Risiko besonders hoch, wenn es ein multizentrischer Krebs war (also mehr als ein Herd in der Brust), oder wenn das Gewebe besonders stark verändert ist durch Fibroadenose oder Masthopatie, oder wenn es ein tripple-negativer Krebs war. Wenn dazu noch ein Lymphknoten befallen war, steigt das Rezidivrisiko noch einmal.
Ich habe mich für Ablatio entschieden, weil der Krebs kaum zwischen meinen zahlreichen, ständig in Größe schwankenden Drüsen, Wasserzysten, masthopatischem und fibroadenösem Gewebe kaum eindeutig feststellbar war. Nur durch Biopsie war das eindeutig. Ich habe mir meine Qualen vorgestellt, wie ich alle drei Monate bei meinem Frauenarzt bin, er mit dem Ultraschal in der Restbrust wieder entweder Zyste, oder Drüse oder was auch immer feststellt, es aber nicht sicher ist, ob das vielleicht doch Krebs ist. Alle drei Monate zur Biopsie? Nein, ohne mich. Ich hatte bestimmt 10 Jahre vor meiner Erkrankung immer wieder Verhärterungen, immer wieder Angst, immer wieder die Aussage der Ärzte " Sie haben schon solche Brüste, es ist nun mal so", bis es Krebs wurde, den ich zu Anfang ignoriert habe - denn wie hieß es: ich hatte nun mal solche Brüste.
Solltest Du auch zu den Frauen gehören, die Monat für Monat solche Probleme hatten, würde ich es mir echt überlegen, ob ich nicht lieber die ganze Brust opfere. Ich wollte damals beide opfern, mein Chirurg wollte aber nicht, war in seinen Augen nicht erforderlich und nicht sinnvoll.
Eine ganz andere Sache ist, dass wir eigentlich nicht so sehr einen Rezidiv fürchten sollen, sondern Metasthasen, und die kommen bei Brustkrebs bekanntlich besonders gerne in der Lunge, Leber, in den Knochen und Gehirn vor (Gehirn allerdings häufiger bei HERneu2). Bei einem Rezidiv ohne Lymphknottenbefall und Metasthasen gehst Du wieder unters Messer, bekommst eine neue, andere Chemo und bist wieder am Punkt 0 auf Reset. Metasthase bedeutet nun wirklich - chronisch krank.
In diesem Zusammenhang würde ich mir keine Gedanken um die Rezidive in der Brust machen, wenn bei Dir die oben beschriebenen Fakten nicht zutreffen.
Ist natürlich alles MEIN Blickwinkel, aus meiner Erfahrung und nach meinen 2-jährigen Selbststudien ;-)
Höre auf die Empfehlung des Tumor-Boards (muss sein, wenn Du in einem Brustzentrum bist- und wenn Du da nicht bist, geh dringend hin ;-)
Alles Gute und
LG
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 31. Mai 2012, 09:29 
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Liebe Megi,
danke für deine Antwort :)
Metastasen muss ich nicht fürchten,ich habe sie schon :( in der Leber...
Ich hatte/habe (einer war nicht mehr sichtbar beim letzten Ultraschall) 2 Herde und es ist ein Triple negativ....
Ich bin in einem Brustkrebszentrum hier in Hannover und habe jetzt auch einen Termin mit dem Operateur und ich werde mir auch eine Zweitmeinung holen in der MHH in Hannover, denn ich soll ggf gleichzeitig an Brust und Leber operiert werden...
Ich werde sehen,was die dann sagen...

Ganz liebe Grüße

Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 31. Mai 2012, 18:33 
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Liebe Alex!
Die Leber erholt sich gut, man kann ruhig Stücke davon abgeben und trotzdem gut leben.
Meine Tante- nur wenig älter als ich- hatte Darmkrebs mit Lebermetas. Ich kann mich nicht mal erinnern, wie lange sie damit schon lebt.... Bloß, wie ich gesagt hatte: sie ist sozusagen chronisch krank.
Nach dem, was Du beschreibst würde ICH allerdings erst recht alles weg schneiden lassen, was ein Messer erwischt...
ICH hätte gerne wenigstens an einer Front Ruhe- wenn man weiß, dass eine Front offen bleibt- sprich die erkannten und vielleicht noch wandernden Metas.
Lass Dich noch einmal beraten, klar, denke aber vor allem daran, wie DU nach der Akutphase leben willst, was Dir dann wichtig ist, denn in jedem Ratschlag der Ärzte, auch wenn sie unterschiedlich sind, ist was Wahres. Aber nur Du bist jetzt wichtig.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute!
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 4. Jun 2012, 12:47 
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Liebe Megi,

ich möchte auch alles weg haben, was geht,ich tendiere ja selbst zur Abnahme der Brust und die Leber-Metastasen würde ich auch sehr gerne los werden... Das mit deiner Tante gibt mir noch mal ein bißchen Mut, denn kurz nach der Diagnose "Lebermetastasen" bin ich ganz tief gefallen,dachte ich bin in spätestens 2 Jahren tot...aber nach Gesprächen mit Ärzten ,habe ich wieder Mut geschöpft,dass man damit noch einige Jährchen gut leben kann, es gibt auch ganz viele Methoden, die Metastasen zu entfernen...

Ich warte jetzt erstmal die Gespräche mit den Ärzten ab...

Danke für deine Antwort!

Dir alles Gute!

Ganz LG

Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 07:37 
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Liebe Lexi,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Auch ich überlege mir die Brüste entfernen zu lassen. Der Gentest läuft noch, übrigens auch MHH in Hannover. Bei mir war der Tumor Triple neg.
Lymphknotenbefall, Ki-67 mit 85%, und noch dazu G3. Das Gedankenkarussel läuft also, der Kopf raucht, und auch ich weiss noch nicht genau wie es weiter geht....

Würd mich freuen, wenn Du dich meldest , gern auch per PN.

Liebe Grüße
Bibbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 08:49 
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Registriert: 03.2012
Beiträge: 52
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo ihr Lieben zusammen,


meine Entscheidung geht immer mehr Richtung Mastektomie. Kann mir jemand von euch gute Ärzte Kliniken empfehlen, ?????
Wenn ich schon solch eine Entscheidung treffe, dann möchte ich auch nur die BESTEn ran lassen, egal wie weit weg es ist.....


würd mich freuen wenn jemand was berichten kann....


Liebe Grüße
Bibbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 13:32 
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Registriert: 12.2011
Beiträge: 168
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Geschlecht: weiblich
Hi Bibbi!

Ich weiss nicht, wo du wohnst, aber wenn du wirklich bereit bist, auch weiter weg zu fahren, kann ich dir mein Brustzentrum wirklich zu 100 % empfehlen! Es ist in Bad Nauheim in der Nähe von Frankfurt/Main. Das Krankenhaus heißt Hochwaldkrankenhaus, der Chefarzt heißt Dr. Groh. Und er ist wirklich ein gaaaaaaaaanz lieber Mann, sehr einfühlsam, nett, attraktiv (hihi) und vor allem fachlich ein echtes Genie. Ich hatte bei meiner OP sogar eine junge Frau aus Russland in meinem Zimmer, die extra wegen ihm nach Deutschland kam (zum Brustaufbau). Überhaupt ist das Krankenhaus spitze. Es ist zwar klein, also keine Uni-Klinik, aber dafür bist du auch keine Nummer. Das ganze Personal von der Putzfrau bis zum Chefarzt ist total nett und hilfsbereit. Ich habe mich immer sehr wohl und gut betreut dort gefühlt, was sicher auch zu einer schnellen Genesung beigetragen hat. Du kannst die Klinik ja mal googeln.

Liebe Grüsse

Anja

_________________
Von Engelflügeln getragen, wandere ich durch den Tag. Von Engelflügeln getragen, frage ich um Rat. Von Engelflügeln getragen, frage ich:"Mach`ich es richtig?" Mein Engel antwortet: "Hör`auf dein Herz, das ist wichtig!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 14:06 
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Registriert: 03.2012
Beiträge: 52
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Anja,

vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich wohne in der Nähe von Braunschweig, aber wie gesagt für eine tolle Klinik fahre ich auch weit, damit ich ein gutes Gefühl habe. Möchte nur Ärzte ran lassen, die es wirklich können und auch wollen...... Klar Risiken gibt es immer, aber bei dem Thema versuch ich möglichst sicher (soweit das geht ) zu gehen.....

ich werd gleich mal googeln...

Liebe Grüße
bibbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brusterhaltend oder nicht?
BeitragVerfasst: 27. Jun 2012, 17:26 
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Registriert: 05.2012
Beiträge: 24
Wohnort: Hannover
Geschlecht: weiblich
Hallo ihr alle,

ich bin stehe seit heute wieder am Anfang... nachdem der erste Arzt meinte, eine Brustabnahme sei sinnvoll, da ich mehrere Herde und einen Triple-negativ habe, war für mich klar, ja.ich lasse sie abnehmen... heute nun war ich bei einem weiteren Arzt, der meinte, meine Prognose richtet sich nach den Metastasen und die Prognose habe nichts mit den Tumoren in der Brust zu tun, somit spielt es keine Rolle,dass die Brust entfernt wird, selbst wenn ein Rezidiv entsteht, kommt es nur auf das weitere Verhalten meiner Metastasen an ... und eine anschließende Bestrahlung sei auch nicht nötig, da ich bereits diese Metastasen habe... wenn ich aber aus psychologischer Sicht eine Abnahme wolle,mache er das natürlich auch... soll ich mir nun überlegen...

Die Leber-Metastasen werden übrigens ca 2 Wochen nach der Brust-OP in einer seperaten OP entfernt...

Werde jetzt noch mal mit meiner Frauenärztin und meiner Onkologin sprechen...

Ich wollte euch nur mal auf dem Laufenden halten...

Ganz LG

Alex


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