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 Betreff des Beitrags: Solche Angst vor bevorstehender Amputation...
BeitragVerfasst: 29. Feb 2012, 21:21 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 27
Wohnort: 53783 Eitorf
Geschlecht: weiblich
Hallo zusammen!!!
Nun ist es fast soweit...
Am Montag ist stationäre Aufnahme und am Dienstag morgen die Operation...
Meine komplette linke Brust wird entfernt!!!

Ich habe solche Angst davor...
Vor dem Augenblick wenn ich aus der Narkose erwache und ein Körperteil vermisse...
Mich plagt der Gedanke,dass man mir etwas wegnimmt was 27 Jahre lang ein Teil von mir war...
Ich weiss das es sein muss und wenn ich weiter leben möchte es keinen anderen Weg gibt...
Ich werde es auch tun,aber der Gedanke das meine Brust,die vielleicht nicht so Perfekt war und auch nicht allzu schön,sie aber immer hin MEINE war und ich meine Kinder damit gestillt hab nun einfach so mir weggenommen wird und mit dem restlichen Klinikabfall verbrannt wird...
Habe Angst vor Schmerzen und generell vor dem ganzen tag...
Und vor den Tagen die folgen werden...
Wie werde ich das denn verhüllen können???
Man wird doch immer trotz Protese sehen können das ich keine Brust mehr habe,werde ekeine T-Shirts mit Ausschnitt mehr tragen können...

Werde ich mich jemals daran gewöhnen???
Ich bin so angespannt und kaum in der Lage auch nur zu denken...
Kann nicht schlafen und habe solche Angst!!!

Wie ging es Euch in meiner Lage???

LG

Debora


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 Betreff des Beitrags: Re: Solche Angst vor bevorstehender Amputation...
BeitragVerfasst: 29. Feb 2012, 21:57 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 76
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Debora,
auch wenn Du mir das nicht glauben wirst: es ist wirklich halb so wild!!!!
Nach einer neoadjuvanter Chemo habe ich mir freiwillig die Brust doch wegnehmen lassen, es war mir zu unsicher mir der "komplizierten" Brust weiter zu leben und mich immer wieder fragen, ob eine Verhärtung nur eine Wasserzyste, Mastopathie oder Fibroadenose oder sonst noch ist.... Dazwischen hat sich damals nämlich das Mistvieh versteckt.
OP war gar nicht so schlimm, nur die Drainage hatte ich 1 Woche behalten müssen weil nach der Chemo der Abfluss länger dauert. Außerdem hatte man mir 12 Lymphknoten entfernt, weil vor der Chemo der Wächter befallen war (ist auch nur der eine geblieben Gott sei Dank).
Das was gestört hatte war, dass ich die Zeit nicht auf dem Bauch schlafen konnte, so schlafe ich nämlich immer.
Am dritten Tag kam die Dame mit den BHs und Protesen und ich konnte alles gleich tragen, denn die Stelle tat gar nicht weh!!!!
Durch die OP werden nämlich die Nerven in der Haut auch durchtrennt so dass man rumherum gar nichts spürt. Blaue Flecke hielten sich auch in Grenzen, so dass das einzige Negative nach der OP wirklich das Schlafen war.
Jetzt bin ich 18 Monate nach der Amputation und war gerade heute zum CT vom Bauch, wo man geschaut hatte, wie die Blutgefäße aussehen. Ich lasse mir die Brust mit der Bauchfalte aufbauen ;-)
Erst jetzt, weil ich noch 1 Jahr nach der Chemo alle 3 Wochen Herceptin bekommen habe, dann noch Tamoxifen, da wollte ich dem Körper erst Ruhe gönnen. Die zwei Sommer ohne TIEFE Ausschnitte haben mir nichts ausgemacht, die Protese ist recht gut. Ich schwimme, mache eigentlich alles wie früher. Und ein kleines Dekolte kannst Du tragen.
Also Kopf hoch!!!! Es geht alles gut!!!!
Und immerhin wollte Dein Körper die Brust nicht mehr, das "Fleisch wurde schlecht", also weg damit ;-) Sieh es positiv!
Achso noch was...
Durch die Rekonstruktion bekomme ich wieder einen flachen Bauch, und dann vielleicht auch etwas Fett abgesaugt, das nach oben gespritzt wird, um gleiche Größe zu erreichen ;-)
Nur positiv denken!
Lediglich wenn bei Dir auch mehrere Lymphknoten entfern werden, können längerfristig Probleme mit dem Lymphstau kommen oder viel später, wenn sich die Nerven erholen, kleine Missempfindungen. Das alles ist aber echtt nicht der Rede wert.
Es wird alles gut und was weg ist, ist nun mal weg und da kann nichts mehr wieder kommen!
Halte durch!
Ciao
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Solche Angst vor bevorstehender Amputation...
BeitragVerfasst: 29. Feb 2012, 22:39 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 27
Wohnort: 53783 Eitorf
Geschlecht: weiblich
Hallo Megi!!!
Meine Lymphdrüsen sind bereits entfernt worden,vor 6 Monaten...
Man wollte damals Brusterhaltend operrieren und nach der Chemotherapie.
Dummerweise haben sie dann 2 weitere kleine Herde in der Brust selbst entdeckt,so das sie nun doch letzt amputieren müssen...
Die Chemo ist nun durch und die OP steht vor der Tür...

Von meinen 12 Lyphdrüsen waren 5 bereits befallen.
Werde auch erst nach ca. 1. Jahr den Aufbau machen lassen,bekomme auch noch Herceptin bis November und nach der OP bekomme ich noch 60 Einheiten Bestrahlung...

Man wird es bei mir wahrscheinlich auch mit Eigengewebe machen,aus dem Rücken,aus dem Bauch gehts leider nicht,hatte 2 Kaiserschnitte...

Danke für Deine lieben Worte!!!
Sie beruhigen mich schonmal sehr!!!

LG
Debora


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 Betreff des Beitrags: Re: Solche Angst vor bevorstehender Amputation...
BeitragVerfasst: 1. Mär 2012, 16:23 
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Registriert: 12.2011
Beiträge: 209
Wohnort: Südlohn
Geschlecht: weiblich
Hallo Debora,
auch mir ist die linke Brust entfernt worden, und fand es ehrlich gesagt auch halb so schlimm, ehrlich gesagt wollte ich sie auch nicht mehr haben, denn da kann schonmal nichts mehr drankommen.
Schmerzen hatte ich auch fast keine, und 2 Tage nach der Op ist schon eine Prothese angepasst worden.
Mit der Prothese habe ich 1 1/2 Jahre sehr gut gelebt, ich konnte alles machen.
Ich hatte vor einiger Zeit den Wiederaufbau per Tram-Flap ( Bauchgewebe).
In ca 3 Wochen wird die Brustwarze rekonstruiert, dann bin ich wieder komplett ;)
Der Anblick der amputierten Seite ist übrigens wirklich gut zu "ertragen", meine Tochter fand den Anblick auch nicht schlimm!
Ich wünsche dir alles Gute!
Liebe Grüße
Anja


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