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 Betreff des Beitrags: wie lange bleibt man denn im Krankenhaus ?
BeitragVerfasst: 30. Mai 2012, 15:04 
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Registriert: 03.2012
Beiträge: 5
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo zusammen ,,,,,

ich habe riesige Angst ,am Montag 04.06. soll ich zur beidseitigen Brustamputation ins Krankenhaus .
Hatte 12 Wochen Chemo,die wohl auch gut angeschlagen hat laut Aussagen des Arztes .Insgesamt aber fühlte ich mich nicht gut aufgehoben in diesem Brustzentrum ,jeder sagte etwas anderes und verunsicherte mich damit ,einige Untersuchungen die nicht gemacht wurden ,sondern erst jetzt nach der Chemo ,( Knochenszintigraphie z.b. ) jetzt habe ich wieder Angst das vielleicht Metastasen da sein könnten ,die Lunge und die Leber sind frei ,von daher geht der Arzt davon aus das ich auch in den Knochen keine habe .Eine Ass.Ärztin die auf dem Krankenhausflur mir mitteilte ,naja wenn doch Metastasen da sein sollten ,dann werden wir nicht so großräumig die Lymphknoten entfernen ,weil die Heilungserfolge dann eher sehr gering sind .Habe die Nase gestrichen voll ,,,,war dann gestern in der Berliner Charite um mir eine zweitmeinung einzuholen ,,,diese Ärztin dort hat nur anhand der Aktenlage gesagt ,ich solle weiter zur Chemo gehen ,hat mich weder untersucht noch meine Brüste angeschaut .....
Ich fühle mich nicht gut mit dem ganzen Durcheinader ,psychisch bin ich ganz schön fertig ,,,,,
meine eigendliche Frage ,wie lange bleibt man denn ca.im Krankenhaus nach einer Amputation ???

Lieben Dank an Euch und liebe Grüße von Hummel


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 Betreff des Beitrags: Re: wie lange bleibt man denn im Krankenhaus ?
BeitragVerfasst: 30. Mai 2012, 17:42 
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Registriert: 12.2011
Beiträge: 209
Wohnort: Südlohn
Geschlecht: weiblich
Hallo Hummel,
oh Mann, das tut mir leid, dass du dich nicht gut augehoben fühlst. Wie wäre es denn mit einer Drittmeinung? Ich denke in Berlin hat man ja einige Brustzentren. Hier im Forum sind ja auch einige aus Berlin, die dir bestimmt weiterhelfen können?!
Ich bin nur einseitig amputiert worden, die andere Seite ist nur verkleinert worden, und ich lag ca. 1 Woche im Krankenhaus.
Ich wünsche dir auf jeden Fall alles, alles Gute, und ich hoffe du findest irgenwann ein passendes Brustzentrum, wo es dir in deiner Situation gut geht!!
LG Anja


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 Betreff des Beitrags: Re: wie lange bleibt man denn im Krankenhaus ?
BeitragVerfasst: 30. Mai 2012, 18:57 
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Registriert: 01.2012
Beiträge: 76
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Hummel,
nach einer langen Chemo sind die Zellwände geschädigt, so dass die Drainagen länger bleiben, als sonst. Ich war nach meinem Ablatio rechts 10 Tage im Krankenhaus. Also solltest Du mit etwas zwischen 7 und 10 Tagen rechnen.
Dass einige Untersuchungen erst nach dem ganzen Stress statt finden ist auch nicht ungewöhnlich. Metas siedeln sich zuerst an Weichteilen an, wenn also Lunge und Leber frei sind, ist es nahezu sicher, dass auch die Knochen frei sind.
Bleib also cool!
Ja, ich weiß, es ist im Moment alles sehr schlimm. Ich hatte ebenfalls kurz vor der OP ein sehr, sehr schwarzes Tief und Ängste erlebt. Anscheinend müssen wir dadurch.
Wenn Du im Krankenhaus bist, wirst Du erleichtert sein, da bin ich ganz sicher!
Und noch eines: höre nicht auf Assistenzärzte!
Meine Tochter studiert Medizin, ,was sie so erzählt, was sie machen soll und welche Ahnung sie davon hat, da willst Du nie wieder ins Krankenhaus ;-)
Erkundige dich, wer zumindest der Stationsarzt ist und sprich nur AUSSCHLIESSLICH mit ihm. Lass Dich von keinem anderen verunsichern.
Aha. Noch die Lymphknoten:
Hat man denn vor der Chemo keine Wächterknoten herausgenommen? Das wäre nämlich normal.
Nach der Chemo nimmt man alle raus nur, wenn mindestens einer vor der Chemo befallen war. Der Pathologe kann auch nach der Chemo erkennen, ob noch mehr befallen WAREN (denn jetzt sind wohl alle Krebszellen TOT).
Je mehr befallene Lymphknoten, desto schlechter ANGEBLICH die Prognose. Es spielen so viele andere Faktoren mit: tripple negativ, tripple positiv, lobulärer oder duktaler, multizentrischer oder nur ein Krebsherd.... Und halt die Lymphknoten.
Ich kann Dir nach zwei Jahren nur sagen: mach Dir nichts aus Prognosen! Krebs ist meiner - und vieler Wissenschaftler- Meinung nach in 96% eine Lebensbedingte Krankheit! Denk daran, wie Du Dein Leben nach dem ganzen Mist angehst, wie und was Gutes Du Deinem Körper, der jetzt soviel mitgemacht hatte, tun wirst.
Alle Statistiken und Prognosen sind was für Mathematiker und Wetterfrösche. Es ist Dein Leben und Du hast es in der Hand!
Sag es dir, glaube daran und du wirst sehen, wie besser es dir gehen wird.
Übrigens: ich hatte einen tripple positiven Krebs, einen befallenen Lymphknoten und einen geringen bis mäßigen Rückgang nach der Chemo. Deshalb wollte ich auch Ablatio. Es hat bis heute KEINER mit mir über Chancen und Prognosen gesprochen. Und ich brauche es inzwischen gar nicht.
Ich wünsche Dir alles Gute für die OP. Gott beschütze Dich!
LG
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: wie lange bleibt man denn im Krankenhaus ?
BeitragVerfasst: 30. Mai 2012, 19:41 
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Registriert: 12.2011
Beiträge: 168
Wohnort: Wetzlar/Hessen
Geschlecht: weiblich
Hallo Hummel!

Ich habe nach der Chemo eine Brust amputiert bekommen, lag 6 Tage im KH, und bin dann mit Drainage nach Hause, die dann 2 Tage später gezogen wurde. Ich fühlte mich die ersten Tage nicht so gut, und habe Schmerzmittel gebraucht, aber dann ging es ganz schnell aufwärts.

Ich denke, ein wichtiger Faktor auf dem Weg gesund zu werden, war, dass ich mich in meinem Krankenhaus fast zu Hause gefühlt habe. Ich fühlte mich wohl, willkommen (keiner war genervt oder unfreundlich), gut betreut, alle Fragen wurden mir beantwortet, und jedes Gespräch mit den Ärzten war MUTMACHEND, niemals negativ! Ich weiss nicht, ob ich mich mit dem Gefühl, welches du scheinbar z.Zt. hast, hätte operieren lassen. Du bekommst schließlich nicht die Mandeln entfernt! Vielleicht solltest du wirklich nochmal eine weitere Klinik aufsuchen, oder mal mit deinem (ambulanten) Gynäkologen sprechen. Es kommt sicher nicht auf ein paar Tage an. Das solltest du dir unbedingt wert sein!

Liebe Grüsse

Anja

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Von Engelflügeln getragen, wandere ich durch den Tag. Von Engelflügeln getragen, frage ich um Rat. Von Engelflügeln getragen, frage ich:"Mach`ich es richtig?" Mein Engel antwortet: "Hör`auf dein Herz, das ist wichtig!"


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