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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Lebermetastasen - bin verzweifelt :(
BeitragVerfasst: 2. Feb 2012, 18:53 
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Beiträge: 7
Geschlecht: weiblich
Anja Ich denke auch das ergänende Mittel neben der Chemo nicht verkehrt sein können. Mistel & spritzen, was soll das bewirken? Hab ich jetzt noch nie gehört.

Zum Lesen hat sie nun auch erstmal genug. Das Buch welches du empfohlen hast, habe ich gekauft und heute morgen alle Bücher von Annette von Rexrodt-Fircks (Danke an die andere Anja ;) ) bestellt, die werden morgen geliefert :)


Meine Mama startet am Di. mit der Chemo! Das Mittel heisst irgendwas mit Tex, Texol, Textere oder so, ich frag sie nachher nochmal, jedenfalls muss sie alle 3 Wochen ambulant zur Chemo für 6 Monate, danach wird mit Hormonen therapiert. Ist das normal, also nur alle 3 Wochen? Dachte irgendwie man geht da öfters hin? Und kennt ihr euch mit dem Tex -irgendwas- aus?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebermetastasen - bin verzweifelt :(
BeitragVerfasst: 2. Feb 2012, 20:49 
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Beiträge: 76
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Cana,
ich bin 45 und hatte auch vor zwei Jahren meinen Kampf aufgenommen.
Als ich meine Chemo hatte, kam auch eine Frau um die 60, sie lebte seit 12 Jahren mit Brustkrebs! Auch für mich war das der erste Augenblick, an dem ich wieder Hoffnung geschöpft hatte. Also- nicht aufgeben! Der Unterschied zu allen anderen Nicht-Krebskranken ist, dass wir wissen, dass wir möglicherweise irgendwann an Krebs sterben, die anderen wissen es nur noch nicht. Vielleicht sind sie übermorgen auf einer Costa Concordia (so hieß das Traumschiff, oder?)...
Chemo alle 3 Wochen ist total ok. Taxotere ist ein Mittel, das noch nicht das Schlimmste ist, die Nebenwirkungen halten sich in grenzen uuuuuund: Es ist kein Mittel, das man im Endstadium gibt, wie Du das schreibst! Und wenn sie noch die Hormontherapie machen soll, dann ist es noch einmal positiv! Ich kenne Leute, die damit Metastasen (und zwar an der gesamten Wirbelsäule bis zum Kopf) schon 7 Jahre im Schach halten!
Also noch einmal: Kopf hoch!
Ein Rat zum Schluss: es kann auch sein, dass Deine Mutter auch ihre Ruhe braucht, Zeit für sich. Ich war heilfroh als meine Mutter damals nach 10 Tagen abgereist ist. Wie jede Mutter, litt sie natürlich, dass ihre Tochter eine tödliche Krankheit hatte. Ihr Leiden zog mich aber herunter, wie sollte ich dann positiver denken?
Muss nicht bei Deiner Mutter sein, kann aber.
Ich Wünsche Euch allen alles erdenklich Gute!
LG
Megi


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebermetastasen - bin verzweifelt :(
BeitragVerfasst: 2. Feb 2012, 22:02 
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Meine Chemo war auch alle 3 Wochen, man braucht ja auch Zeit, um sich zu regenerieren. Und dass ihr Tumor hormonpositiv war, ist im wahrsten Sinne des Wortes positiv. Denn so kann sie mit einer Antihormontherapie nach der Chemo weitermachen.
Ich finde es toll, dass du dich so mit dem Thema Brustkrebs beschäftigst, und auch für andere Therapien offen bist. Aber gib deiner Mutter ruhig noch etwas Zeit. Schließlich muss sie selbst erst mal mit dem Ganzen klar kommen. Ich habe auch nicht sofort damit angefangen, sondern erst nach meiner OP. Ich war dann bei einer Heilpraktikerin, die hat mir sehr geholfen und mir viele Tipps gegeben, die ich wohl von einem Arzt so nie gehört hätte. Die glauben nämlich leider meistens nicht so daran.
Nun zu den Mistelspritzen: Krebs kann im Körper nur entstehen, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Jeder Mensch hat jeden Tag Krebszellen in sich, doch ein "normaler" Mensch macht diese mit Hilfe seiner eigenen Abwehrzellen unschädlich. Deshalb ist es gaaanz wichtig, dass das Immunsystem wieder auf Vordermann gebracht wird, damit die Krebszellen im Körper zerstört werden können. Die Mistel stimuliert das Immunsystem, der Organismus bekommt einen Impuls, die Abwehleistung zu steigern (man hat dann an der Einstichstelle z.B. eine Rötung oder Schwellung). Außerdem soll die Mistel angeblich die Lebensgeister wecken, also den Appetit anregen, die Gewichtsabnahme verringern, den Schlaf verbessern und viele andere Nebenwirkungen der Chemo abmildern. Ich weiss nicht, ob es mir ohne der Mistel wirklich schlechter ergangen wäre, aber ich kann sagen, dass ich damals relativ wenige Nebenwirkungen während der Chemo hatte. Und ich hatte im letzten Jahr nicht mal einen Schupfen. Also irgendwie scheint es ja doch was für die Abwehr zu bringen.

Liebe Grüsse

Anja

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Von Engelflügeln getragen, wandere ich durch den Tag. Von Engelflügeln getragen, frage ich um Rat. Von Engelflügeln getragen, frage ich:"Mach`ich es richtig?" Mein Engel antwortet: "Hör`auf dein Herz, das ist wichtig!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebermetastasen - bin verzweifelt :(
BeitragVerfasst: 3. Feb 2012, 10:26 
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Guten Morgen :)

Megi Das ist es auch was mir immer Hoffnung macht und meiner Mama auch! Anfangs denkt man nach so einer Diagnose 'Endstadium und unheilbar' das der Tod nicht weit ist, aber so ist es nicht wie ich immer mehr merke, auch Dank euch Mädels, Danke dafür!

Ich wohne in der Schweiz, meine Mama in Deutschland, uns trennen 160km und ich sitz ihr nicht auf der Pelle, wir telefonieren oft, das haben wir schon immer und wenn sie nicht über das Thema reden möchte sagt sie das auch. Ich freue mich auf morgen, dann endlich sehen wir uns wieder, das letzte Mal war vor zwei Wochen ;)

Auch zeige ich ihr nicht das ich Angst habe, oder etwas in dieser Art, das mache ich mehr oder weniger mit mir aus (mein Mann ist mir auch ne grosse Stütze), ihr mache ich Mut und sage ihr das es halb so schlimm ist. Gestern sagte sie mir das alles wieder gut wird, sie würde gesund werden und wird das nächste Medizinwunder. :) Mir macht nur mein Vater Sorgen, er ist da so gefühlskalt und knallt ihr manchmal Sachen an den Kopf die sie wieder runterziehen.

Sie ist nun zu Hause und bekommt heute Besuch, für diesen wollte sie kochen und mein Papa sagte ihr ob sie sich die Mühe machen möchte, kann sein das die nichts essen (Der Besuch) weil sie Angst hätten sich anzustecken :shock: :o Sie hat dann geweint und gesagt wofür soll sie denn leben wenn man sie behandelt wie eine Ausserirdische. :cry: Ich könnte meinem Papa den Kopf abreissen, ehrlich, der hat sie doch nicht mehr alle :x

Anja interessant mit dem Mistel Spritzen, vielen lieben Dank für die Erklärung! :)

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebermetastasen - bin verzweifelt :(
BeitragVerfasst: 6. Feb 2012, 09:38 
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Beiträge: 168
Wohnort: Wetzlar/Hessen
Geschlecht: weiblich
Guten Morgen Cana,

ich hoffe, du konntest das Wochenende mit deiner Mutter mal so richtig genießen?! Ich denke, wenn sie ihre Lieben um sich hat, geht es ihr auf jeden Fall psychisch besser. Mir war meine Familie damals eine große Stütze. Und wenn man sich verstanden und geliebt fühlt, kann man auch gesund werden. Ich hoffe, sowas in der Art hast du auch mal deinem Vater erklärt?!
Vielleicht ist er ja in dieser Situation einfach nur hilflos und überfordert, aber dieses Verhalten ist nicht in Ordnung, finde ich. Vor allem, weil Krebs ja bekanntlich nicht ansteckend ist. Wenn ich damals mit Tuch oder Mütze einkaufen war, wurde ich auch immer angestarrt, als käme ich von einem anderen Stern. Doch bei Fremden ist es nicht so verletzend.

Liebe Grüsse

Anja

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebermetastasen - bin verzweifelt :(
BeitragVerfasst: 8. Feb 2012, 19:06 
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Registriert: 02.2012
Beiträge: 7
Geschlecht: weiblich
Anja, davor hat meine Mama denke ich Angst...

Wie geht es euch? Hoffe ihr seid auch alle gut in die Woche gestartet! Bei mir gehts wieder, der erste Diagnose Schock verdaut sich langsam und mein Mann hat die Woche Urlaub, die Kinder sind beide krank, ich freu mich über die Entlastung ;)

Und nun zum Update! Wochenende war toll, wir haben viel Spass gehabt und ihr Kraft gegeben, sie hat den Kampf aufgenommen! Heute morgen wurde der Port eingepflanzt, ist alles nach Plan verlaufen, die Chemo Medikamente die sie bekommen wird sind einmal Doxorubicin (Adriamycin) & Docetaxel (Taxotere) - sagt euch (leider) bestimmt was. Hattet ihr arge Nebenwirkungen? Morgen geht's mit der Chemo los! Ich bin schon ganz aufgeregt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebermetastasen - bin verzweifelt :(
BeitragVerfasst: 21. Jul 2013, 17:14 
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Beiträge: 6
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Hallo Cana, ich fang mal an ich bin 37 und habe meine Diagnose BK mit Knochenmetastasen 10/2010 bekommen und nun im Mai 2013 Lebermetastasen hinzu , welche ich aber jetzt bereits wieder los bin. Ich habe es auch bis jetzt echt gut geschafft, klar mit Hänger und diversen Tiefs..., aber es geht mir körperlich auch sehr gut und übrigens wurde ich zu keiner Zeit operiert...Ich denke die Medizin ist sehr weit fortschrittlich und es ist nicht immer wichtig, das Messer einzusetzen.

Deine Mama ist bestimmt in den besten Händen und man wird ihr sicher nichts vorschlagen, was nicht nötig ist. Zumal habe ich gelernt, dass jeder Krebs anders ist, genauso wie jeder Mensch anders ist.

liebe Grüsse Jasmin


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