Monalisa hat geschrieben:
Hallo.
Nach meiner Diagnose im Dez. 09, wurden mir bei der Brust-Amputation rechts, aus der rechten Achselhöle 16 Lymphknoten entfernt. 4 davon waren leider auch befallen. Das erste halbe Jahr nach der OP hatte ich keine großen Probleme. Nun, ein gutes Jahr danach sieht es etwas anders aus.
Mein rechter Arm ist nicht mehr so belastbar. Oftmals habe ich das Gefühl, dass die Achselhöhle geschwollen ist. Vor allem dann, wenn es am nächsten Tag etwas wärmer wird merke ist es extrem. Seit ca. 3 Wochen bekomme ich nun Lymphdrynage, diese ein mal pro Woche, wobei meine Physiotherapeutin schon meinte, dass es eigentlich zu wenig ist, wenn ich solche Probleme damit habe. Nach der anstehenden Kur (16.3.-06.04. - Grömitz -hurra) werde ich mich noch mal näher informieren, ob ich die Lymphdrynage nicht öfter in der Woche bekommen kann.
Es ist schon ziemlich depremierend, da hat man schon Krebs, versucht damit so gut wie möglich umzugehen, es nicht den Alltag bestimmen zu lassen, aber durch die "Schlappheit" des Arm´s wird man dann doch jeden Tag daran erinnert. Da ich Rechtshänderin bin, nun viel mit dem linken Arm/Hand mache, habe ich auch da wieder Probleme mit der Schulter-Muskulatur. Naja, dass wird alles im Arztgespräch in der Kur angesprochen und vielleicht bekomme ich ja gute Lösungen vorgeschlagen.
Aber ich werde weiterhin daran arbeiten, mich nicht von der Krankheit und den Begleiterscheinungen beherrschen zu lassen.
Allen ein schönes WE und ......, MEIN SOHN U. ICH FREUEN UNS SCHON WAHNSINNIG AUF UNSERE KUR IN GRÖMITZ.
LG
Andrea