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Autor: Mary [ 2. Dez 2012, 21:04 ]
Betreff des Beitrags: bin nez hier

Guten Abend,
Mein Name ist Mary . Bin 31 Jahre alt . Habe zwei kleine Kinder (3 und 6 ).
und ich habe auch brustkrebs.´habe im september eine veränderung der brust bemerkt und bin darauf hin zu meiner ärztin die mich gleich weiter geschickt hat .
zur Mamo und sano, der arzt hat mir dann gesagt das ich so schnell wie möglich mir termin in der klinik besorgen soll. was ich auch tat, dort wurden dann proben aus der brust genommen . danach gespräch mit der arztin die mir erst eine chemo angeraten hat. das habe ich auch getan . habe am 10.12. meine 3. chemo , vertrag ich relativ gut , naja übelkeit , haarausfall müde usw. meine kinder gehen sehr unterschiedlich damit um meine kleine versteht es glaube ich noch nicht so richtig, und mein großer zieht sich sehr zurück und will nicht so gerne mir mir reden, hab mir vonanfang mehr sorgen um meine kinder gemacht als um mich, da ich der meinung bin .
Ich schaff das schon, in meinen umfeld wurde oft gesagt das ich zu positiv da ran geh , finde ich aber nicht . das ist meine art damit umzugehen. hoffe das ich die chemo weiter so gut vertrag, hab zwar in der woche von der chemo pflege dienst da der mir abends mit den Kindern hilft.

wie habt ihr das so mit euren kindern gelöst ,krankenkasse stellt sich immer so an, hab eucht kämpfen müssen.

für heute genug wünsche allen eine schöne adventszeit.

Autor: Anja [ 3. Dez 2012, 09:06 ]
Betreff des Beitrags: Re: bin nez hier

Hallo Mary,
erstmal herzlich Willkommen.
Ich bin damals auch mit 31 Jahren erkrankt, unsere Tochter war damals 5 und stand vor der Einschulung. Wir haben versucht, sie nicht mit meiner Erkrankung zu belasten, und haben versucht, nicht in ihrem Beisein über meine Ängste und Sorgen zu reden. Was eigentlich falsch war. Kinder strecken ihre Fühler so weit aus, und bekommen alles mit, sie hören auch durch Wände. Dann haben wir angefangen alles kindgerecht zu erzählen und sie mit einzubeziehen. Auch mit ihren zarten 5 Jahren, war sie immer für mich da und hat versucht mit mir stark zu sein.
In der Reha in Grömitz hat sie gesehen, dass sie als Kind nicht alleine mit einer kranken Mutter dasteht, da hatte sie den Durchbruch : sie hat geschrien und geheult, hat immer nur geschrien: Ich will nicht, dass du stirbst!!!
Oh Mann, das war heftig!
Ich habe ihr nur versprochen, dass ich alles versuchen werde um gesund zu werden.
Sie sagte dann nur: Danke, und das weinen und schreien hat mal richtig gut getan.
Seit diesem Tag hat sich bei ihr alles zum positiven geändert.

Das alles ist jetzt schon 5 Jahre her, und mir geht es gut!

Ich hatte ehrlich gesagt viel Unterstützung über meine Krankenkasse ( Techniker ).
Ich habe jeden!!! Tag eine Haushaltshilfe gehabt, für die Zeit, wo Marie nicht im Kindergarten war, bis mein Mann von der Arbeit kam. ca 4-6 Stunden täglich. Nicht nur an den Chemotagen, auch an den anderen Tagen und während der Bestrahlungszeit!!
Das Taxi hat mich auch immer gefahren, obwohl ich nicht die naheliegende Bestrahlungsklinik gewählt habe!

Auch ich bin ein sehr positiver und optimistischer Mensch. Mein Umfeld hat immer gesagt: wie kannst du so damit umgehen? Sie meinten, ich würde mich ihnen zuliebe verstellen?! Aber dadurch habe ich es ihnen auch sehr leicht gemacht mit mir umzugehen!
Aber, ich bin wirklich so! Und ich glaube , das hat mich gut durch alle Therapien gebracht!

Ich drücke dir auch ganz fest die Daumen, dass alles gut wir!!

Liebe Grüße
Anja

Autor: Mary [ 3. Dez 2012, 19:43 ]
Betreff des Beitrags: Re: bin neu hier

Hallo Anja ,

finde ich gut das du das so gut mit deiner Tochter gelöst hast. Wir haben von Anfang an sehr offen mit den kindern geredet , habe auch mit den Erziehern in der kita gesprochen wenn irgend eine änderung im Verhalten auf tritt werde ich informiert.
Mein großer bekommt zu sätzlich noch Frühförderung und das schon sehr lang , seine Betreuerin ist einer seiner starken bezugsperson der er zum glück sehr viel anvertraut , und sie ist mit mir im ständigen Kontakt dadurch weiß ich viel was er mir garnicht erzähl würde , er sagt er will stark für mich sein. Was mich echt gerüht hat .

An sonsten steht meine mutti voll hinter mir und nimmt mir die kinder auch mal ab . Da mein partner in 3 schichten arbeitet und auch mal wochenende arbeiten muss.

Noch bekomme ich das gut hin mit ihnen , da es mir recht gut geht . zum glück ;)

Was mich stört an der sache ist das ich nicht mehr arbeiten kann und zu hause sitze , was absolut nicht meins ist . Habe vorher auch in 3 Schichten gearbeitet . Von heut auf morgen zu hause ist echt doof.

LG Mary

Autor: Anja [ 3. Dez 2012, 20:06 ]
Betreff des Beitrags: Re: bin nez hier

Mir ging es genauso, habe auch in 3 Schichten gearbeitet. Musste aber direkt aufhören, weil ich im Krankenhaus arbeite, und mit meinen niedrigen Leukos mich möglichst fernhalten sollte.
Ich war 11 Monate ausser Gefecht, weil noch ein paar Op`s dazwischen kamen. Die Zeit ging aber unheimlich schnell vorbei.
Lieben Gruß

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